UngarnOrbáns Schwarz-Weiß-Bild bekommt Risse

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Schatten fallen auf das sonnige Idyll, das Viktor Orbán so gerne zeichnen lässt: Straßenszene in der Budapester Elisabethstadt.
Schatten fallen auf das sonnige Idyll, das Viktor Orbán so gerne zeichnen lässt: Straßenszene in der Budapester Elisabethstadt. Florian Gaertner/Imago

Seit Jahren verbreiten der ungarische Premier und die von ihm kontrollierten Medien Propaganda. Und die wirkt. Noch. Denn die Zweifel im Land am Kurs der Regierung werden täglich größer.

Von Cathrin Kahlweit, Budapest

Das Bild der Wirklichkeit, das Viktor Orbán den Ungarn täglich aufs Neue präsentiert, besteht aus Schwarz und Weiß. In keinem EU-Land hat die Regierung ihre Medien so fest im Griff wie Orbán seine digitalen Staatsmedien und die Kesma, eine Stiftung, in der etwa 500 Sender, Zeitschriften und Regionalzeitungen in enger Freundschaft zur Regierungspartei Fidesz verzahnt und vereint sind. Sympathisierenden Medien gibt der Ministerpräsident gern und in hoher Schlagzahl lange Interviews. Kritische Fragesteller oder Oppositionsblätter bekamen hingegen seit Jahren schon kein einziges mehr.

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