Wahl in UngarnOrbán, Magyar und der Machtkampf um die EU-Milliarden

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Oppositionsführer Péter Magyar im März während einer Demonstration in Budapest.
Oppositionsführer Péter Magyar im März während einer Demonstration in Budapest. Denes Erdos/AP/dpa

Die Wahl in Ungarn ist auch wichtig für das Schicksal der Ukraine: Nach einem Regierungswechsel könnten die 90 Milliarden Euro der EU wohl endlich fließen, auf die Kiew sehnlichst wartet. Aber kommt das Geld schnell genug?

Von Jan Diesteldorf, Brüssel

Mit der Wahl an diesem Sonntag entscheiden die Ungarn über Schicksale. Zuerst über das ihres Ministerpräsidenten Viktor Orbán, dienstältester Regierungschef in der EU, Galionsfigur der europäischen Rechtspopulisten, bisweilen Wladimir Putins wichtigster Gehilfe in Europa.

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Wahl in Ungarn
:Demokratie ist, wenn ich gewinne

Seit sechzehn Jahren regiert Viktor Orbán Ungarn, aber er wirkt angeschlagen. Das Problem ist nur, selbst wenn er die Wahl am Sonntag verlieren sollte, ist nicht sicher, ob ein Systemwechsel in einer derart ausgehöhlten Demokratie noch möglich wäre.

SZ PlusVon Verena Mayer

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