Ungarn nach dem Regierungswechsel„Ein ganzes Land wurde aus 200 Metern an die Oberfläche gerissen“

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9. Mai in Budapest: Menschen feiern die Einführung Péter Magyars in das Amt des Ministerpräsidenten und das Ende von Viktor Orbáns 16 Jahren an der Macht.
9. Mai in Budapest: Menschen feiern die Einführung Péter Magyars in das Amt des Ministerpräsidenten und das Ende von Viktor Orbáns 16 Jahren an der Macht.
FERENC ISZA/AFP

Haben die Ungarn wirklich die Populisten besiegt? Márton Gergely, Chefredakteur des unabhängigen Magazins HVG, über die Widersprüche Péter Magyars und sein Fremdeln damit, dass ein Teil der Gesellschaft jetzt so heiter jubelt.

Interview von Verena Mayer und Alex Rühle

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Seit Viktor Orbán im April aus dem Amt gefegt wurde, blickt die Welt auf Ungarn. Wie ist dieser Machtwechsel gelungen? Lässt sich eine Demokratie reparieren, die 16 Jahre lang beschädigt wurde? Und wie macht sich eigentlich der neue Ministerpräsident Péter Magyar? Fragen an Márton Gergely. Der 50-Jährige ist nicht nur Chefredakteur des Magazins HVG, dessen Redaktion eine der letzten unabhängigen des Landes war, sondern auch eine Art Cheferklärer der ungarischen Verhältnisse.

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