Um zu verstehen, warum der designierte neue Ministerpräsident Ungarns gleich in seiner ersten Pressekonferenz nach seinem Wahlsieg dieses eine Institut in der Hauptstadt Budapest ins Visier nahm, muss man nur ein paar Tage zurückblicken. Am Mittwoch vergangener Woche, vier Tage vor den Wahlen, absolvierte der US-Vizepräsident J. D. Vance in dessen Räumen etwas, das man guten Gewissens als Wahlkampfauftritt für den Amtsinhaber Viktor Orbán bezeichnen kann.
UngarnMagyar sagt rechtskonservativen Denkfabriken den Kampf an
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Premier Orbán hat Bildungseinrichtungen der neuen Rechten mit Steuergeldern aufgepumpt – sein designierter Nachfolger sieht darin ein Verbrechen. Auf seine Pläne wollen die Betroffenen „kreativ“ reagieren.
Von Tobias Zick
