Ungarn, Polen und BrasilienDas Erbe der Rechtspopulisten wiegt schwer

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Trotz aller Bemühungen, die demokratischen Strukturen zu schwächen, haben Viktor Orbán  in Ungarn, Jarosław Kaczyński in Polen und Jair Bolsonaro in Brasilien die Macht verloren (von links).
Trotz aller Bemühungen, die demokratischen Strukturen zu schwächen, haben Viktor Orbán  in Ungarn, Jarosław Kaczyński in Polen und Jair Bolsonaro in Brasilien die Macht verloren (von links). Collage: SZ; Bilder: dpa, Czarek Sokolowski, reuters/Bernadett Szabo, shutterstock

Nach 16 Jahren Orbán steht Ungarn vor einem Neuanfang. Leicht wird es nicht. In Polen etwa wirkt die achtjährige PiS-Ära noch immer nach, in Brasilien die vier Jahre unter Bolsonaro. Was lässt sich daraus lernen?

Von Viktoria Großmann und Jan Heidtmann, Buenos Aires, Warschau

Vor gut zwei Jahren kam es zu einer denkwürdigen Allianz von Viktor Orbán und Jair Bolsonaro. Weil der frühere Präsident Brasiliens Strafverfolgung fürchtete, flüchtete er sich im Februar 2024 in die ungarische Botschaft in Brasília. Bolsonaro hatte den ungarischen Premier bereits mehrmals getroffen, in Ungarn wie auch in Brasilien, beide Länder seien „Brüder“ hieß es dabei. Und nun suchte der eine Bruder beim anderen Schutz vor den eigenen Landsleuten.

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