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Ungarn:Gegenwind für Viktor Orbán

Ein breites Bündnis macht wieder mobil gegen ein neues Gesetz, das Arbeitnehmern bis zu 400 Überstunden pro Jahr aufbürdet.

Ungarns Regierungskritiker haben ihre Proteste auch im neuen Jahr fortgesetzt. Am Samstag versammelten sich unterschiedlichen Schätzungen zufolge 6000 bis 10 000 Menschen in der Budapester Innenstadt, um gegen ein Arbeitszeitgesetz zu demonstrieren, das von ihnen als "Sklavengesetz" abgelehnt wird. Der Zulauf war bei nasskaltem Wetter geringer als erwartet, doch erneut traten Gewerkschaften, Bürgerrechtler und die Oppositionsparteien von den linken Sozialisten über Liberale und Grüne bis hin zur rechten Jobbik geschlossen auf. Das Jahr 2019, so hieß es, solle zu einem "Jahr des Widerstands" werden.

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