UN-Bericht:Viele Tote in Afghanistan

Im afghanischen Konflikt sind in den ersten drei Monaten dieses Jahres mehr als 500 Zivilisten getötet worden. Weitere 760 wurden verletzt, wie aus einem Bericht der UN-Mission in Afghanistan (Unama) hervorgeht. Besonders heftige Auseinandersetzungen habe es im März gegeben, als Hoffnungen auf eine Annäherung zwischen Regierung und Taliban keimten, heißt es darin. Unter den zivilen Opfern des Konflikts waren laut UN-Bericht 152 getötete und 265 verwundete Kinder. Die afghanische Armee und internationale Truppen hätten mehr Kinder getötet oder verletzt als ihre Gegner. Letztere seien aber für insgesamt 55 Prozent der zivilen Opfer verantwortlich. Unama-Chefin Deborah Lyons forderte eine Waffenruhe.

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