Vereinte Nationen„Dramatische Kürzungen“ mit humanitären Folgen

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Sujawal in der Provinz Sindh in Pakistan. Hier versorgt Unicef  bedürftige Menschen nicht nur mit Nahrungsmitteln, sondern auch mit Material zur Geburtshilfe.
Sujawal in der Provinz Sindh in Pakistan. Hier versorgt Unicef  bedürftige Menschen nicht nur mit Nahrungsmitteln, sondern auch mit Material zur Geburtshilfe. RIZWAN TABASSUM/AFP

Die Vereinten Nationen sind auf das Geld der Mitgliedstaaten angewiesen – aber viele zahlen zu wenig, zu spät oder gar nicht. Hilfsprogramme schrumpfen, Sachleistungen fallen aus, sogar das Kinderhilfswerk ist betroffen.

Von Nicolas Freund, Zürich

Seit Anfang des Jahres herrschte bei den Organisationen der Vereinten Nationen (UN) eine Art Schockstarre. Nach der Ankündigung aus den USA, die Zahlungen an die UN zusammenstreichen zu wollen, war lange nicht klar, ob es wirklich so kommen würde, und falls ja, welche Konsequenzen es hätte. Die Finanzierung der verschiedenen Organisationen ist kompliziert, das Geld kommt von Staaten, Unternehmen, anderen Organisationen und Privatpersonen, manchmal direkt, manchmal über verworrene Wege wie staatliche Zwischenstellen oder wieder andere UN-Institutionen.

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