Umweltpolitik:"Schwache Taten im eigenen Land"

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Aktivisten macken Yoga im Polizeikessel vor dem Kraftwerk Neurath Häne zum Himmel und Klatschen Bl

Während der Proteste gegen die Braunkohle-Verstromung im Rheinland Ende August: Aktivisten vor dem Kraftwerk Neurath.

(Foto: Tim Wagner/imago)

Weg mit dem Verbrennungsmotor und den Kohlekraftwerken: Umweltverbände fordern eine Neuausrichtung der Politik.

Von Sebastian Jannasch, Berlin

Die großen deutschen Naturschutzverbände stellen der scheidenden Bundesregierung ein schlechtes Zeugnis für ihre Umweltpolitik aus. In einer gemeinsamen Pressekonferenz am Dienstag in Berlin warfen BUND, Nabu, WWF, Greenpeace und der deutsche Naturschutzring (DNR) der großen Koalition eine bigotte Haltung vor. International trete die Bundesregierung für starke Klimaschutzabkommen ein, dagegen gebe es aber nur "schwache Taten im eigenen Land", sagte Christoph Heinrich von der Umweltorganisation WWF. "In der kommenden Legislaturperiode müssen endlich die Ziele, die sich die Bundesregierung gesetzt hat, in konkrete Maßnahmen übersetzt werden", sagte DNR-Präsident Kai Niebert.

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