Umfrage zu Politik und InstitutionenVertrauen in den Staat sinkt

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Das Vertrauen in den Staat hat in Deutschland laut einer Umfrage einen Tiefstand erreicht. Demnach bringen dem Staat im Allgemeinen nur noch 32 Prozent großes oder sehr großes Vertrauen entgegen. Vor vier Jahren waren es noch 38 Prozent. Das zeigt der am Dienstag veröffentlichte „eGovernment Monitor 2026“, eine Befragung im Auftrag der Initiative D21 und der Technischen Universität München.

Den Ergebnissen zufolge bringen die Bürgerinnen und Bürger auch Behörden und Ämtern mit 34 Prozent seltener großes oder sehr großes Vertrauen entgegen. Zuvor waren es 37 Prozent. Höheres Vertrauen genießen hingegen weiterhin Polizei (55 Prozent) sowie Justiz und Gerichte (41 Prozent). Beim Vertrauen in die Politik liegt die Ebene Städte und Gemeinden (29 Prozent) vor der Landesebene (20 Prozent) und der Bundesebene (17 Prozent). Presse und Medien bringen nur 20 Prozent der Befragten großes oder sehr großes Vertrauen entgegen.

Das Meinungsforschungsinstitut Kantar befragte im April und Mai etwa 8000 Menschen ab 16 Jahren in Deutschland online, davon etwa 500 je Bundesland. Die Ergebnisse seien repräsentativ für private Internetnutzer, hieß es. Schwerpunkt der Umfrage ist die digitale Transformation der Verwaltung. Die Initiative D21 versteht sich als gemeinnütziges Netzwerk für die digitale Gesellschaft.

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