Umfrage der GewerkschaftSchulleiter beklagen Mängel

Zeitnot, wachsende Arbeitsbelastung, baulich-räumliche Probleme, unbesetzte Lehrerstellen: Schulleiterinnen und Schulleiter sind laut Bildungsgewerkschaft VBE schon seit Jahren mit den gleichen Missständen konfrontiert, trotzdem lasse eine Verbesserung weiter auf sich warten. So waren nur an 47 Prozent der Schulen alle Lehrerstellen zum Schulbeginn 2025/26 besetzt, wie aus einer repräsentativen Befragung unter deutschlandweit mehr als 1300 Schulleitungen im VBE-Auftrag hervorgeht. Vom Personalmangel sieht die Umfrage dabei Förder- und Sonderschulen besonders stark betroffen. „Der Lehrkräftemangel bleibt das Problem unserer Zeit“, mahnte der stellvertretende Vorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE), Tomi Neckov, in Richtung Politik. Aber auch Probleme mit Inklusion und Integration seien vielfach genannt worden sowie Defizite rund um Gebäude und Räumlichkeiten.Um die Qualität der schulischen Arbeit zu sichern, brauche es mehr Zeit für die Leitungsaufgaben an der Schulspitze, forderte die Gewerkschaft. Gut acht von zehn Befragten haben nach eigener Einschätzung „eher nicht“ oder „gar nicht“ ausreichend Zeit für ihre Leitungsaufgaben. Fast alle Befragten wünschen sich mehr Personal, ein höheres Budget und zusätzlichen Gestaltungsspielraum.

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