Ukrainische Kriegsgefangene:"Unsere Regierung kann das Thema nicht länger totschweigen"

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Ukrainische Kriegsgefangene: Maksym Butkewytsch im Januar bei einer Aktion der Flüchtlingsinitiative "No Borders" vor der kasachischen Botschaft in Kiew.

Maksym Butkewytsch im Januar bei einer Aktion der Flüchtlingsinitiative "No Borders" vor der kasachischen Botschaft in Kiew.

(Foto: Yevhen Kotenko/Imago)

Der ukrainische Menschenrechtler Maksym Butkewych ist in russischer Kriegsgefangenschaft. Seine Eltern alarmieren die Öffentlichkeit - gegen den Willen des ukrainischen Geheimdienstes. Kann ihn das retten?

Von Sonja Zekri, Berlin

Alle ukrainischen Soldaten in russischer Kriegsgefangenschaft schweben in Lebensgefahr. Zu dem wenigen, was aus den Lagern vor allem in den besetzten Gebieten im Donbass nach außen dringt, gehören Schreckensgeschichten über Hunger, Folter und Tod. Aber dass Maksym Butkewytsch ganz besonders gefährdet ist, begriffen seine Eltern spätestens, als Ende Juni ein Video seines Verhörs in der russischen Nachrichtenagentur Ria-Nowosti erschien.

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