Kriegsflüchtlinge in PolenStimmungsmache gegen Ukrainer zeigt Folgen

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Eine Frau kommt 2022 mit ihrem Kind in Polen an. Damals erklärten in Umfragen bis zu 83 Prozent der Polen Sympathie für die Ukrainer, jetzt sind es noch 30 Prozent.
Eine Frau kommt 2022 mit ihrem Kind in Polen an. Damals erklärten in Umfragen bis zu 83 Prozent der Polen Sympathie für die Ukrainer, jetzt sind es noch 30 Prozent. (Foto: Omar Marques)

In Polen hat die große Hilfsbereitschaft für ukrainische Kriegsflüchtlinge nachgelassen. Politiker überbieten sich mit Vorschlägen, ihnen das Leben zu erschweren. Dazu kommen noch Fake News.

Von Viktoria Großmann, Warschau

Am Montagvormittag ist schon einiger Betrieb im „Ukrainischen Haus“ in Warschau. Ältere Frauen und ein Mann warten auf einen Beratungstermin. In einem Raum mit eng gestellten kleinen Tischen mit halbhohen grauen Trennwänden sitzen Berater im Gespräch. „Ach, heute ist es ruhig“, sagt Tetiana Chukhriienko-Lipnitska. „Wenn viel los ist, stehen die Leute die ganze Treppe bis ins Erdgeschoss hinunter.“ Das Unterstützungszentrum im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses bietet Ukrainern in Polen Hilfe mit der Aufenthaltsberechtigung oder beim Beantragen von Renten, wenn sie einen Arzt bezahlen müssen oder auch, wenn die Kinder in der Schule gehänselt werden.

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