Ukraine:So gehen die USA, Frankreich und Großbritannien mit Waffenlieferungen um

Lesezeit: 3 min

Ukraine: "Abgewogener, entschiedener Kurs": Bisher hat kein Nato-Land der Ukraine Kampfpanzer westlicher Bauart geliefert - im Bild britische "Challenger".

"Abgewogener, entschiedener Kurs": Bisher hat kein Nato-Land der Ukraine Kampfpanzer westlicher Bauart geliefert - im Bild britische "Challenger".

(Foto: imago/Stock Trek Images)

Bundeskanzler Olaf Scholz gerät wegen seines Neins zu Panzerlieferungen an die Ukraine immer mehr unter Druck. Aber was machen eigentlich die anderen Nato-Partner?

Von Peter Burghardt, Celine Chorus und Kathrin Müller-Lancé

Erst am Dienstag, nach seinem Auftritt vor den Vereinten Nationen, hat Bundeskanzler Olaf Scholz sein Nein zu Panzerlieferungen an die Ukraine wieder verteidigt. Die Bundesregierung bleibe bei ihrem "abgewogenen, entschiedenen Kurs" und verhindere so eine Eskalation des Krieges, sagte er in den "Tagesthemen". Am Donnerstag nun brachte die Unionsfraktion im Bundestag einen Antrag ein, in dem sie das Gegenteil forderte: die Lieferung schwerer Waffen in die Ukraine, sprich: die Lieferung von Kampfpanzern. Die Debatte um die Lieferung schwerer Waffen wird in Deutschland schon seit Monaten erbittert geführt. Selbst in der Ampelkoalition sind viele unzufrieden mit dem Kurs des Kanzlers. Aber was machen eigentlich die anderen Länder und die Nato-Partner, auf die Scholz sich immer beruft?

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Interview mit Sido
"Mein Problem war selbst für die Profis relativ neu"
Trainer practicing squats with male and female clients in park; Sport Fitness Ernährung
Gesundheit
"Wer abnehmen möchte, sollte das nicht allein über Sport versuchen"
Geheimdienste im Ukraine-Krieg
An der unsichtbaren Front
Wolf Biermann
"Das sind Dummheiten aus Klugscheißer-Motiven"
SZ-Magazin
Fernsehen
Tobi or not Tobi
Zur SZ-Startseite