Ukraine:Selenskij nennt Lage an der Front "äußerst schwierig"

Nach seiner Rückkehr von der Münchner Sicherheitskonferenz ist der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij an die Front in der Ostukraine gereist. "Ich bin froh, heute hier zu sein und Euch zu sehen", sagte er laut einer Mitteilung am Montag bei einer Ordensverleihung an Soldaten. Selenskij besuchte demnach einen Kommandopunkt bei der Stadt Kupjansk im Gebiet Charkiw. Am Abend nannte Selenskij in seiner täglichen Videoansprache die Lage dort "äußerst schwierig". Probleme gebe es an Frontabschnitten, wo die Russen die größten Reserven konzentriert hätten. "Sie nutzen Verzögerungen bei der Hilfe für die Ukraine aus." Zuvor hatte Luftwaffenchef Mykola Oleschtschuk von zwei weiteren abgeschossenen russischen Kampfflugzeuge gesprochen. Damit hat die russische Luftwaffe Kiew zufolge innerhalb von drei Tagen fünf Kampfflugzeuge verloren. Bestätigungen der Abschüsse von russischer Seite lagen nicht vor. Unabhängig ließen sich die Angaben zunächst nicht überprüfen. Vergangene Woche hatte die Ukraine nach erbitterten Kämpfen die ostukrainische Stadt Awdijiwka aufgegeben.

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