Ukraine:"Ich dachte, ich verliere den Verstand"

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Ukraine: Die russische Armee hat in Isjum eine zerstörte Stadt hinterlassen. Zerbombte Wohnblöcke, Häuser ohne Gas, Wasser und Strom. Für die Bewohner zählt aber erst mal nur eines: Sie haben überlebt.

Die russische Armee hat in Isjum eine zerstörte Stadt hinterlassen. Zerbombte Wohnblöcke, Häuser ohne Gas, Wasser und Strom. Für die Bewohner zählt aber erst mal nur eines: Sie haben überlebt.

(Foto: Evgeniy Maloletka/dpa)

Seit die ukrainische Armee Isjum befreit hat, zeigt sich, was Putins Besatzer dort angerichtet haben. Jetzt geht es darum, weiterzuleben, auch mit denen, die mit den Russen kollaboriert haben.

Von Florian Hassel, Isjum

Walentina Lamakina hatte schon Bomben und Plünderungen hinter sich, hatte Monate unter russischer Besatzung überlebt, als sie vor ein paar Wochen dachte, ihre letzte Stunde sei gekommen. Weil sie russischen Soldaten den Tod an den Hals gewünscht hatte, stieß einer von ihnen ihr seine Maschinenpistole in die Rippen und sagte: "Ich erschieße dich jetzt." Walentina Lamakina sprach ihre Gebete.

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