Ukraine-Konflikt:Europa rüstet sich für den Ernstfall

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Ukraine-Konflikt: Falls Gas aus Russland wegen eines Krieges in der Ukraine ausbleibt, soll auch Flüssiggas die Lücke decken - es kann mit Tankern transportiert werden.

Falls Gas aus Russland wegen eines Krieges in der Ukraine ausbleibt, soll auch Flüssiggas die Lücke decken - es kann mit Tankern transportiert werden.

(Foto: AP)

Wenn Russland in die Ukraine einmarschiert, soll trotzdem die Energieversorgung gesichert sein. Die USA und EU-Staaten verhandeln mit Ländern, die dann als Gaslieferanten einspringen könnten.

Von Matthias Kolb, Brüssel, und Paul-Anton Krüger, Berlin

Die USA und führende EU-Staaten treffen Vorkehrungen, um im Falle einer Eskalation der Ukraine-Krise die Energieversorgung in Europa sicherzustellen und Preisschocks zu vermeiden. Es würden Gespräche mit Gasproduzenten in Nordafrika, dem Nahen Osten, Zentralasien, den USA und Australien geführt, um mögliche Ausfälle bei Gaslieferungen aus Russland zu kompensieren, sagten hochrangige Mitarbeiter der US-Regierung. Diese sollten Erdgas durch Pipelines und Flüssiggas liefern, sollte der russische Präsident Wladimir Putin den Gasfluss nach Europa unterbrechen oder sollten zum Transport nötige Leitungen durch Kampfhandlungen beschädigt oder zerstört werden.

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