Humanitäre Helfer im Ukraine-Krieg:Das Dilemma des Roten Kreuzes

Lesezeit: 5 min

Krieg in der Ukraine: Mitarbeiter des Roten Kreuzes bei der Evakuierung von Sumy

Mitarbeiter des Internationalen Roten Kreuzes begleiten am 15. März Busse mit Flüchtlingen aus dem umkämpften Sumy Richtung Süden.

(Foto: IKRK)

Die Ukraine macht dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz schwere Vorwürfe: Es kooperiere mit Moskau und beteilige sich an der Verschleppung nach Russland. Nützen die neutralen Helfer letztlich dem Aggressor?

Von Cathrin Kahlweit, Wien, und Isabel Pfaff, Bern

Auf dem Video sind spielende Kinder und wartende Menschen zu sehen, im Hintergrund gelbe und weiße Busse, in den Fenstern Fahnen mit roten Kreuzen auf weißem Grund. Wer immer den kurzen Film ins Netz gestellt hat, behauptet, darauf seien ukrainische Flüchtlinge außerhalb von Mariupol zu sehen, die mithilfe des Roten Kreuzes gegen ihren Willen nach Russland deportiert würden. Das Video wird vielfach geteilt, allerdings: Weder sieht man darauf Menschen, die in Busse gezwungen werden, noch ist erkennbar, dass die Markierungen der Busse tatsächlich von der Hilfsorganisation stammen würde.

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