Über die Köpfe von Kiew und Brüssel hinweg verhandeln Steve Witkoff, Geschäftsfreund von Donald Trump, und Jared Kushner, Schwiegersohn des US-Präsidenten, mit Russland einen Plan für die Zukunft der Ukraine. Mehr als das Statement des Kremls, dass die Gespräche „gut“, „konstruktiv“ und „nützlich“ gewesen seien, wurde bis Freitagnachmittag nicht bekannt. Ein Friedensabkommen scheint nicht in Reichweite.
Er bezweifle, dass Russland überhaupt zu Kompromissen bereit sei, sagt SZ-Ukraine-Korrespondent Florian Hassel. Er glaube nicht, dass es in den kommenden Monaten ein Ergebnis geben werde. „Vor allem glaube ich, dass es kein für die Ukraine akzeptables Ergebnis geben würde“, sagt Hassel weiter. Trotz bereits mindestens 250 000 toten und verletzten russischen Soldaten sei Russlands Machthaber Wladimir Putin weiter bereit, hohe Verluste in Kauf zu nehmen.
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Hier finden Sie die Rede zur Verleihung des Hanns-Joachim-Friedrichs-Preises in Köln des Ex-Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts Andreas Voßkuhle, in der es darum geht, wie stark die freie und kritische Berichterstattung inzwischen bedroht wird.
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