UkraineStille im Hafen, Bomben in der Stadt

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Seit Russland wieder Frachtschiffe angreift, ist in Häfen wie dem von Odessa nicht mehr viel los.
Seit Russland wieder Frachtschiffe angreift, ist in Häfen wie dem von Odessa nicht mehr viel los.
Evgeniy Maloletka/AP/dpa

Die Ukraine gilt als „Kornkammer Europas“ – wenn nicht gar der Welt. Doch Russland will die Exporte unbedingt verhindern und hat seine Angriffe auf Schiffe, Häfen und andere Ziele verschärft. Besonders spürbar in Odessa.

Von Florian Hassel, Odessa

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Das Schlimmste für Dmytro Barinow ist Stille. Stille in seinem Hafen, dem Hafen von Odessa, dem größten Hafen der Ukraine am Schwarzen Meer, in dem gewöhnlich ein Schiff nach dem anderen anlegt und Weizen, Mais, Sonnenblumenöl oder Kohle, Eisen und Stahl lädt und in alle Welt bringt. „Ein Hafen ist eine Musik des Lärms“, schwärmt Barinow, Präsident des Hafenverbandes Ukrport, „es sind die Signale der Schiffsglocken, das Kreischen der Eisenbahnwagons, der Lärm der Ladekräne.“

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