Nato:Warum die Ukraine keine Chance auf einen Nato-Beitritt hat

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Nato: "Wir machen jetzt den entscheidenden Schritt": Am Freitag unterzeichnete der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij in Kiew das Nato-Beitrittsgesuch seines Landes.

"Wir machen jetzt den entscheidenden Schritt": Am Freitag unterzeichnete der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij in Kiew das Nato-Beitrittsgesuch seines Landes.

(Foto: AP)

Für Finnland und Schweden geht es schnell, für Kiew hingegen ist das Gesuch derzeit aussichtslos: Auf absehbare Zeit wird das Land nicht Mitglied des transatlantischen Militärbündnisses werden. Woran das liegt.

Von Hubert Wetzel, Brüssel

Der Tisch war klein und niedrig, Wolodimir Selenskij musste sich weit hinunterbeugen, um die Papiere zu unterschreiben. Aber das tat dem Ernst der kurzen Zeremonie, die am vergangenen Freitag in Kiew stattfand, keinen Abbruch. "Wir machen jetzt den entscheidenden Schritt, indem wir den Antrag der Ukraine auf eine beschleunigte Aufnahme in die Nato unterzeichnen", sagte der ukrainische Präsident. Dann setzte er seine Unterschrift unter das Dokument, das vor ihm lag.

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