EuropaKann Merz beim Abendessen den Kollaps der Ukraine verhindern?

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Moskau droht Belgien schon mit Konsequenzen, sollte russisches Geld an die Ukraine fließen: Der belgische Regierungschef Bart De Wever (re.) und Kanzler Friedrich Merz.
Moskau droht Belgien schon mit Konsequenzen, sollte russisches Geld an die Ukraine fließen: Der belgische Regierungschef Bart De Wever (re.) und Kanzler Friedrich Merz. (Foto: Omer Messinger/Getty)

Der Bundeskanzler reist kurzerhand nach Brüssel, um Belgiens Premier ins Gewissen zu reden: Der soll zustimmen, eingefrorene russische Milliarden an Kiew zu überweisen.

Von Daniel Brössler und Hubert Wetzel, Berlin, Brüssel

Es ist ein Szenario, das seit Monaten europäische Politiker in Angst versetzt, aber als erschreckend wahrscheinlich gilt: die Pleite der Ukraine. Nach fast vier Jahren des russischen Angriffskrieges droht dem überfallenen Land ein finanzieller Kollaps, auf den fast zwangsläufig der militärische folgen würde. Zwar hat die EU-Kommission einen Plan vorgelegt, wie das mithilfe von in der EU eingefrorenen russischen Milliarden abgewendet werden kann. Doch dieser Plan, der eigentlich beim EU-Gipfel am 18. und 19. Dezember beschlossen werden soll, wird von einem einzelnen Regierungschef blockiert. Ausnahmsweise handelt es sich nicht um den Ungarn Viktor Orbán, sondern um den belgischen Premierminister Bart De Wever.

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