bedeckt München

Tweets aus Kiew:Ukrainer trotzen dem Schrecken des Maidan

Nach der gebrochenen Waffenruhe steigt über Kiew Rauch auf, Augenzeugen zufolge gibt es Dutzende Tote. Tweets aus der Hauptstadt zeigen die Brutalität der Kämpfe.

Eindrücke aus Kiew im Storify

Die vereinbarte Waffenruhe in der Ukraine hat keine zwölf Stunden gehalten. Bei schweren Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften in Kiew werden am Donnerstag Dutzende Menschen getötet (hier die Entwicklungen im Newsblog). Hunderte maskierte Demonstranten attackieren Polizeiabsperrungen auf dem Platz und bewerfen Sicherheitskräfte mit Molotowcocktails. Schwer bewaffnete Polizisten rücken gegen die Demonstranten vor, es wird scharf geschossen.

Der Opposition nahestehende Ärzte berichten von Scharfschützen, die aus umliegenden Häusern auf die Demonstranten geschossen hätten. Mehrere Todesopfer seien jeweils nur von einer einzigen Kugel getroffen worden, heißt es. Korrespondenten zählen rund um den zentralen Maidan Dutzende Tote, von denen viele Schusswunden aufwiesen.

© SZ.de/jasch/resi
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema