Angriff auf die Ukraine:"Er setzt darauf, dass die Leute erstarren vor Schreck"

Angriff auf die Ukraine: "Jetzt sind wir plötzlich in der Position der Schwiegermutter, die ruft: "Hab ich's dir nicht schon immer gesagt?" Litauens Premierministerin Ingrida Šimonytė bei einem Nato-Treffen 2021.

"Jetzt sind wir plötzlich in der Position der Schwiegermutter, die ruft: "Hab ich's dir nicht schon immer gesagt?" Litauens Premierministerin Ingrida Šimonytė bei einem Nato-Treffen 2021.

(Foto: Stephanie Lecocq/AFP)

Litauens Premierministerin Ingrida Šimonytė über die Folgen des russischen Angriffs auf die Ukraine, welche Sanktion ihrer Ansicht nach am wirksamsten sein wird und den Versuch, Putin als Kriegsverbrecher anzuklagen.

Interview von Kai Strittmatter, Vilnius

Die 47-jährige Ökonomin Ingrida Šimonytė ist seit Dezember 2020 Premierministerin Litauens. Die parteilose Politikerin steht den Konservativen nahe und war auch schon Finanzministerin. Sie begrüßt, dass Deutschland endlich Verantwortung für die Sicherheit in Europa schultert. Bedauerlich findet sie, dass dafür erst ein russischer Angriff auf die Ukraine stattfinden musste.

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