SZ am Abend:Nachrichten am 19. September 2023

SZ am Abend: Ukrainische Soldaten bei der Ausbildung an einem Panzer vom Typ Leopard 1 A5 in Deutschland.

Ukrainische Soldaten bei der Ausbildung an einem Panzer vom Typ Leopard 1 A5 in Deutschland.

(Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa)

Was heute wichtig war.

Von Oliver Klasen

Alles zum Krieg in der Ukraine

Kiew lehnt reparaturbedürftige "Leopard"-Panzer ab. Bei der Lieferung von älteren deutschen Panzern an die Ukraine gibt es einem Bericht zufolge erhebliche Probleme. Eine fehlgeleitete ukrainische Rakete könnte für viele Tote in der Stadt Kostjantyniwka verantwortlich gewesen sein. Bei der Generaldebatte der UN-Vollversammlung, die auf SZ.de live zu sehen ist, sprechen in New York bedeutende Staats- und Regierungschefs, darunter US-Präsident Biden, der ukrainische Präsident Selenskij und Kanzler Scholz. Zum Liveblog

Deutschland liefert Winterpaket im Wert von 400 Millionen Euro, aber keine "Taurus"-Marschflugkörper. Die Ukraine-Kontaktgruppe kommt bereits zum fünften Mal auf der US-Airbase im rheinland-pfälzischen Ramstein zusammen. Das Format gilt als hilfreich, weil die Ukrainer hinter verschlossenen Türen berichten können, was sie benötigen und wo es Nachschubprobleme gibt. Die Bundesregierung sagt vor allem weitere Munition zu. Zum Artikel

Nachrichten kompakt

Julian Nagelsmann wird offenbar neuer Bundestrainer. Der DFB hat laut Medienberichten einen Ersatz für Hansi Flick gefunden: Mit dem ehemaligen Bayern-Coach laufen ernste Verhandlungen - vermutlich übernimmt er die Nationalelf bis zur Heim-EM. Zum Artikel

Aserbaidschan beginnt Militäreinsatz zur "Rückholung" von Bergkarabach. Die Region ist vollständig von aserbaidschanischem Gebiet umschlossen, wird aber mehrheitlich von Armeniern bewohnt. Beide Länder sind schon seit Jahren verfeindet. Nun heißt es von Aserbaidschans Regierung, es handele sich um eine "Antiterror-Operation lokalen Charakters zur Wiederherstellung der verfassungsmäßigen Ordnung". Berichten zufolge wurden bei dem Angriff auch Zivilisten getötet. Zum Artikel

Rewe zahlt seiner Belegschaft freiwillig mehr Geld. Der Konzern erhöht die Löhne der 130 000 Beschäftigten in den Läden von Rewe, Penny, Lekkerland und Toom um 5,3 Prozent - obwohl der seit fünf Monaten dauernde Tarifstreit noch nicht gelöst ist. Die Gewerkschaft Verdi lehnt den Alleingang ab. Sie hält den Vorstoß für einen Versuch, die Beschäftigten einzulullen und in der Tarifrunde Fakten zu schaffen, die einen niedrigen Lohnabschluss befördern. Zum Artikel (SZ Plus)

OECD-Prognose: Die Weltwirtschaft schwächelt. Die Organisation der Industriestaaten blickt pessimistisch auf die Konjunktur. Im kommenden Jahr dürfte die globale Wirtschaftsleistung nur um 2,7 Prozent zulegen. Besonders große Sorgen machen sich die Ökonomen um das Wachstum in China. Zum Artikel

Preis des Deutschlandtickets könnte auf 59 Euro steigen. Bund und Länder streiten noch immer über die Finanzierung des Tickets im kommenden Jahr. Nun gibt es erstmals konkrete Zahlen. Der Verband der Verkehrsunternehmen prognostiziert, dass nicht, wie bisher geplant, drei, sondern mehr als vier Milliarden Euro nötig sind, um die Kosten zu decken. Die Option zur monatlichen Kündbarkeit wird von den Kunden offenbar intensiver als erwartet genutzt. Zum Artikel

Missbrauchsverdacht gegen Kardinal Hengsbach. Dem 1991 verstorbenen Gründungsbischof des Bistums Essen wird Missbrauch in mindestens zwei Fällen vorgeworfen. Sollten sich die Vorwürfe bewahrheiten, wäre Hengsbach der erste deutsche Kardinal, dem selbst Missbrauch nachgewiesen wird. Zum Artikel

Weitere wichtige Themen des Tages

Neue Regeln: Italien verschärft Strafen für Falschparken und andere Verkehrsverstöße

Rechtsextremismus: Innenministerin Faeser verbietet "Hammerskins"

Literatur: Deutscher Buchpreis gibt Shortlist bekannt

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