Kriegsgefahr:Schrille Botschaften in Richtung Moskau

Lesezeit: 3 min

Kriegsgefahr: US-Präsident Joe Biden hatte sich am Freitag mit westlichen Verbündeten ausgetauscht, darunter auch Bundeskanzler Olaf Scholz. In der Videokonferenz ging es um den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine.

US-Präsident Joe Biden hatte sich am Freitag mit westlichen Verbündeten ausgetauscht, darunter auch Bundeskanzler Olaf Scholz. In der Videokonferenz ging es um den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine.

(Foto: Alex Brandon/AP)

Die Alarmrufe der USA könnten sich vor allem an Putins Machtapparat richten. Dahinter steckt Kalkül, denn offenbar sitzt auch der russische Präsident in einer Falle.

Von Stefan Kornelius

Die Kriegswahrscheinlichkeit in der Ukraine lässt sich an zwei Kurven ablesen: Der Kommunikationsverkehr in den diversen Medienkanälen steigt steil nach oben, die Börsenkurse fallen rapide ab. Seit Tagen zeigt der Verlauf der beiden Kurven: Es wird ernst, nehmt es ernst. Exakt diese Nachricht haben die Strategen in der US-Regierung im Blick, wenn sie durch gezielt lancierte Geheimdienst-Informationen, frische Satellitenbilder und eilig arrangierte Video-Konferenzen und Telefonate das Gefühl höchster Dringlichkeit erzeugen wollen.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Ernährung
Warum Veganismus für alle nicht die Lösung ist
Mode
Mit Stil ins 18-Grad-Büro
Erbschaft
Jetzt noch schnell das Haus verschenken
Bundesarbeitsgericht
Arbeitszeiterfassung wird Pflicht
Relax, music earphones or happy woman lying on living room sofa and listening to podcast, radio or meditation media. Indian person in house feeling zen in sun with smile, mind wellness or good energy; Therapie
Psychologie
"Es lohnt sich, seine Gefühle ernst zu nehmen"
Zur SZ-Startseite