Ukraine:Wie es um die Kriegskasse der Ukraine steht

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Ukraine: Von vier Hochöfen ist bei Arcelormittal derzeit nur einer in Betrieb - auf Sparflamme.

Von vier Hochöfen ist bei Arcelormittal derzeit nur einer in Betrieb - auf Sparflamme.

(Foto: Sadak Souici/imago)

Über die Zukunft der Ukraine wird nicht nur an der Front entschieden. Um gegen Russland zu bestehen, braucht das Land auch die Gewinne von Unternehmen - und das Geld westlicher Länder. Doch wie sieht es da gerade aus?

Von Florian Hassel, Krywyj Rih

Der Krieg gegen Russland ist im sechsten Monat, als der Raucherin Roksana Postojan einfällt, wie sie und andere Mitarbeiter der Stahlfabrik Arcelormittal ihre Soldaten an der Front unterstützen können. Ukrainische Bastler haben einen Weg gefunden, um gerauchte elektrische Zigaretten zum Bau wiederaufladbarer Powerbanks zu recyceln: Mit diesen können Soldaten in Bunkern und Schützengräben auch fern von Steckdosen ihre Mobiltelefone aufladen und sich bei ihren Familien melden. Kaum hatte Postojan ihre Idee umsetzt, lagen die ersten E-Zigaretten in dafür aufgestellten Kartons.

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