Ukraine und Social Media:Hungrig nach Bildern und Helden

Lesezeit: 5 min

Ein Pressefotograf zeigt auf die Explosionswolke des russischen Angriffs auf das Geburtskrankenhaus in Mariupol. (Foto: Mstyslav Chernov/AP)

Die sozialen Netzwerke sind voll mit Wortmeldungen, Bildern, Videos von diesem Krieg. Wer will, kann Russlands Feldzug aus Sicht der Angegriffenen quasi live mitverfolgen. Wie die Ukraine das zu nutzen weiß.

Von Christoph Koopmann, München

Dreieinhalb Wochen Krieg in der Ukraine, Update aus dem Tiktok-Feed: Ein ukrainischer Soldat sprintet auf eine zerbombte Straße und feuert seine Panzerfaust ab. Ein anderer tanzt in Flecktarn. Ein Teenager filmt den Alltag im Bunker. Über Kiew patrouilliert ein unbekannter, vermeintlich ukrainischer Kampfpilot, der im Alleingang zehn russische Flieger abgeschossen haben soll. Allein auf Tiktok wurden Videos mit dem ihm gewidmeten Hashtag #ghostofkyiv 330 Millionen Mal angesehen.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusKrieg in der Ukraine
:"Die Ukrainer müssen nicht gewinnen. Sie dürfen nur nicht verlieren"

Heldengeschichten über Ukrainer und Videos von zerstörtem russischen Gerät: Gelingt es den Verteidigern wirklich so gut, sich gegen Russlands Übermacht zu behaupten? Was über den Zustand der ukrainischen Armee bekannt ist.

Von Sebastian Gierke und Joachim Käppner

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: