Krieg in der UkraineEU erschwert wehrfähigen ukrainischen Männern die Flucht vor dem Krieg

Wehrfähige Männer profitieren in Deutschland und anderen Mitgliedsstaaten künftig nicht mehr von vereinfachten Aufnahmeregeln. Bei einem großen russischen Angriff werden in der Ukraine zehn Menschen getötet.

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Wichtige Updates
Tote und Verletzte durch russische Angriffe in der Ukraine
Russland startet erneut Luftangriffe auf ukrainische Städte
Behörden: Viele Tote bei ukrainischem Drohnenangriff weit östlich von Moskau 
Selenskij: Erwarten bis zu 50 000 nordkoreanische Soldaten in Russland
Selenskij: Massiver Stromausfall in Odessa

Großbrände nach ukrainischen Angriffen in Russland

Die Ukraine hat bei neuen massiven Drohnenangriffen im russischen Hinterland mindestens eine Ölraffinerie und Lagerhallen des landesweit größten Online-Versandhändlers Wildberries in Brand gesetzt. Im Gebiet Woronesch brannten Zehntausende Quadratmeter Lagerfläche, wie Gouverneur Alexander Gussew mitteilte. Bei dem Angriff sei ein 49 Jahre alter Mann tödlich verletzt worden, es gebe auch zwei Verletzte, sagte er.

Die Anlagen des Logistikzentrums seien evakuiert worden, teilte Wildberries am Morgen mit. Nach Angaben des Gouverneurs hatte es in der Nacht einen Angriff gegeben, die russische Flugabwehr habe 15 Drohnen abgeschossen. Er sagte nicht, wie viele Drohnen ihr Ziel trafen.

In Orsk im Gebiet Orenburg an der Grenze zu Kasachstan geriet Meldungen in sozialen Netzwerken zufolge nach einem Drohnenangriff eine Ölraffinerie in Brand. Gouverneur Jewgeni Solnezew bestätigte lediglich, dass ein Feuer in einem Industrieobjekt nach der Attacke ausgebrochen sei. Er sagte nicht, dass es sich um eine Raffinerie gehandelt habe. Verletzte gab es demnach keine. Von ukrainischer Seite gab es bisher keine Angaben zu den Angriffen. Einen weiteren Brand in einer Ölraffinerie meldete die russische Staatsagentur Tass aus Komsomolsk am Amur – im äußersten Osten des Landes. Zur Ursache für das Feuer oder Drohnenangriffe in der Region gab es bislang keine Angaben.

Die Ukraine will mit den Angriffen im russischen Hinterland nicht nur der russischen Wirtschaft schaden. Erklärtes Ziel Kiews ist es, den Krieg für Moskau so teuer zu machen, dass sich die russische Führung zu Verhandlungen für eine Beendigung der Kampfhandlungen bereiterklärt. Solche Verhandlungen sind bisher nicht in Sicht. 

Tote und Verletzte durch russische Angriffe in der Ukraine

Bei russischen Raketen- und Bombenangriffen sind in der südostukrainischen Stadt Saporischschja laut Präsident Wolodimir Selenskij mindestens sechs Menschen getötet worden. „Ein brutaler Angriff, der darauf abzielte, der zivilen Infrastruktur maximalen Schaden zuzufügen“, schrieb der Staatschef bei Telegram. Bei den nächtlichen Angriffen seien weitere 19 Menschen verletzt worden. Das russische Militär habe auch eine nordkoreanische ballistische Rakete eingesetzt. Selenskij zufolge gab es auch russische Angriffe auf Umspannwerke in den Städten Cherson und Charkiw. Es habe Stromausfälle gegeben.

Dem Verteidigungsministerium in Moskau zufolge galt der Angriff auf Saporischschja dem örtlichen Stahlwerk. Zudem informierte die Behörde über Angriffe auf ein Sortierzentrum des Postunternehmens Nova Post in Kiew. Dieses habe auch zur Lagerung und Verteilung von Drohnenbestandteilen und Komplexen der elektronischen Kriegsführung gedient, behauptete das Ministerium. Zudem sei in Kiew ein großes Lagerhaus mit etwa 50 000 Quadratmetern Fläche angegriffen worden, das als Drohnendepot gedient haben soll. Die ukrainischen Behörden bestätigten Schäden an Lagerhallen in Kiew und im Landkreis Butscha westlich von Kiew. Es habe einen Verletzten gegeben.

Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe setzte das russische Militär Anti-Schiffsraketen des Typs Zirkon, ballistische Raketen und 120 Drohnen ein. Die Angriffe zielten demnach vor allem auf das Kiewer Umland und Saporischschja ab. Einschläge habe es an 21 Orten gegeben. Russische Angriffe mit Drohnen und Artillerie töteten im Gebiet Dnipropetrowsk nach Behördenangaben mindestens drei Menschen. Weitere fünf seien verletzt worden, teilte Militärgouverneur Oleksandr Hanscha bei Telegram mit. Unter den Toten sei auch ein 15-jähriger Junge. Den Angaben zufolge gab es mehr als 20 Angriffe auf Ziele in insgesamt fünf Landkreisen.

Russland startet erneut Luftangriffe auf ukrainische Städte

Russland hat ukrainischen Angaben zufolge Kiew und andere Großstädte des Landes in der Nacht erneut mit ballistischen Raketen angegriffen. Dabei wurden allein in der im Süden des Landes gelegenen Stadt Saporischschja mindestens fünf Menschen getötet und weitere 20 verletzt, wie Militärgouverneur Iwan Fedorow auf Telegram schrieb. Es seien Industrieanlagen und Infrastruktur angegriffen worden.

Aus der Hauptstadt Kiew wurde bisher ein Verletzter gemeldet. Bürgermeister Vitali Klitschko schrieb auf der Plattform Telegram: „Explosionen in der Hauptstadt. Die Stadt steht unter Beschuss. Bleiben Sie in den Schutzräumen.“ Die Rettungsteams seien unterwegs.

Das Onlineportal Kyiv Independent berichtete, Russland habe mit ballistischen Raketen einen erneuten Angriff gestartet. Die ukrainische Luftwaffe warnte dem Bericht zufolge zugleich, dass russische Raketen auf Sumy, Charkiw und Tschernihiw zielten.

Ukrainischer Kampfjet stürzt bei Einsatz ab 

Ein ukrainischer Kampfjet vom Typ MiG-29 gerät bei einem Kampfeinsatz in Brand und stürzt ab. Der Pilot rettet sich nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe mit dem Schleudersitz und wird in ein Krankenhaus gebracht. Der Vorfall ereignet sich in der südukrainischen Region Odessa, als der Pilot russische Stellungen ins Visier nimmt, wie die Luftwaffe auf Telegram mitteilt. Nach vorläufigen Erkenntnissen sei es beim Abfeuern einer Rakete zu einem Notfall gekommen. Dadurch habe das Flugzeug Feuer gefangen und der Pilot die Kontrolle verloren, obwohl er noch versucht habe, die Maschine zu retten. Die genaue Absturzursache werde untersucht.
Lorenz Zeck

Schwedischer Geheimdienst stoppt russische Spionageaktion

Der schwedische Inlandsgeheimdienst Sapo hat nach eigenen Angaben eine russische Spionageoperation gestoppt. Diese habe das Ziel gehabt, politische Entscheidungen zu beeinflussen und das Land sowie seine EU- und Nato-Verbündeten zu diskreditieren, teilt die Behörde mit. Gesteuert worden sei die Aktion vom russischen Auslandsgeheimdienst SVR unter Beteiligung von drei Personen, die im Schutz der diplomatischen Immunität agiert hätten. Die Verdächtigen befänden sich nicht mehr in Schweden, sagt ein Sapo-Sprecher der Nachrichtenagentur Reuters. Die russische Botschaft in Stockholm äußert sich zunächst nicht zu den Vorwürfen. 

Ukraine: Spezialkräfte melden Drohnenangriff auf russische Chemieanlage

Ukrainische Spezialkräfte haben nach eigenen Angaben die petrochemische Anlage SapSibNeftechim im russischen Gebiet Tjumen mit Drohnen angegriffen. Der Angriff löste laut einer Telegram-Mitteilung einen Brand aus und verursachte Zerstörungen. Der dortige Gouverneur berichtete ebenfalls von einem Feuer in einer Industrieanlage nach einer Drohnenattacke. Tjumen liegt gut 2000 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt.
Lilly Zerbst

Viele Verletzte nach russischem Angriff auf Saporischschja

Bei einem russischen Luftangriff auf die südostukrainische Großstadt Saporischschja sind mindestens 13 Menschen verletzt worden. Militärgouverneur Iwan Fedorow informierte auf Telegram über beschädigte Wohnhäuser und in Brand gesetzte Autos. Es sei mindestens eine Gleitbombe auf die Industriestadt abgeworfen worden. Für die Großstadt gilt aufgrund ständiger Angriffe fast ununterbrochen Luftalarm. Die Frontlinie ist nur etwas mehr als 20 Kilometer von Saporischschja entfernt.

Behörden: Viele Tote bei ukrainischem Drohnenangriff weit östlich von Moskau 

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf die Stadt Nischnekamsk in der russischen Teilrepublik Tatarstan sind den dortigen Behörden zufolge mindestens 13 Menschen getötet worden. 78 Menschen hätten ärztliche Hilfe benötigt und davon seien 25 ins Krankenhaus gebracht worden, teilte die Regierung in der Hauptstadt Kasan mit. Republikchef Rustam Minnichanow verhängte offiziell Trauer in Tatarstan.

Der Bürgermeister von Nischnekamsk, Radmir Beljajew, hatte zuvor von einem massiven Angriff mit ukrainischen Drohnen auf Industrieanlagen und zivile Objekte sowie von Toten berichtet. Ukrainische Medien meldeten am Morgen, dass dort eine der größten Ölraffinerien angegriffen worden sei. Später bestätigte der Generalstab in Kiew den Angriff auf die Raffinerie Taneco in Nischnekamsk. 

Die Taneco-Raffinerie des Unternehmens Tatneft war bereits Anfang Juni von der Ukraine angegriffen worden. Sie gehört zu den modernsten Raffinerien in Russland. Im Jahr 2024 verarbeitete sie 17 Millionen Tonnen Rohöl und produzierte 2,7 Millionen Tonnen Benzin sowie 8,5 Millionen Tonnen Diesel. 

Laut russischen Nachrichtenagenturen handelte es sich um einen großen Drohnenangriff. Nischnekamsk liegt in der Region Tatarstan rund 1000 Kilometer östlich von Moskau.

Nach Raketen-Einschlag: Polen will Bürger per SMS warnen

Polen will künftig seine Bürger per SMS darüber informieren, wenn seine Luftwaffe während Angriffen gegen die Ukraine Kampfjets aufsteigen lässt. Damit ziehe man eine Konsequenz aus dem Raketenabsturz Ende Juli, sagte Vize-Verteidigungsministerin Magdalena Sobkowiak-Czarnecka dem Portal Wirtualna Polska.

Am 30. Juli war während schwerer russischer Luftangriffe auf die Ukraine ein Flugobjekt in den Luftraum des Nato-Staats Polen eingedrungen und in der Nähe der Stadt Lublin abgestürzt. Nach Angaben der Regierung in Warschau handelte es sich um einen russischen Marschflugkörper vom Typ Ch-101. Verletzt wurde niemand.

Bürger in der betroffenen Region beklagten anschließend, über die Gefahrensituation unzureichend informiert worden zu sein. Zwar hätten in der Großstadt Lublin und benachbarten Landkreisen die Sirenen geheult. Jedoch habe zunächst niemand gewusst, worin die Gefahr besteht.

Das Oberkommando der polnischen Armee informiert bislang auf der Plattform X darüber, wenn wegen der Luftangriffe gegen die Ukraine Nato-Kampfjets aufsteigen. Die Kampfjets haben die Aufgabe, Geschosse zu beobachten, die sich dem polnischen Luftraum nähern, um diese bei einem Eindringen eventuell abzuschießen. Auch die Nachricht von dem Eindringen der Rakete in Polens Luftraum wurde zunächst auf X verbreitet.

Künftig sollen solche Informationen nun zusätzlich per SMS vom Zentrum für nationale Sicherheit (RCB) verschickt werden. Dieses ist bislang vor allem für Unwetterwarnungen zuständig. Polens Verteidigungsministerium bereitet zudem nach dem Vorbild der Ukraine eine Warn-App für Luftangriffe vor.

Ukraine: Fünf Verletzte bei russischem Angriff auf Sumy

Bei russischen Bombenangriffen auf die nordukrainische Stadt Sumy wurden örtlichen Behörden zufolge in der Nacht mindestens fünf Menschen verletzt. Zudem gebe es Schäden in mehreren Wohngebieten, teilt der regionale Gouverneur Oleh Hryhorow über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. 

Selenskij: Erwarten bis zu 50 000 nordkoreanische Soldaten in Russland

Die ukrainische Staatsführung rechnet nach eigenen Angaben damit, dass Russland weit mehr Truppen aus Nordkorea zur Unterstützung seines Angriffskriegs bekommen könnte als bisher angenommen. „Nun wurde die Entscheidung getroffen, 30 000 bis 50 000 Nordkoreaner auf russischem Territorium einzusetzen“, schrieb Präsident Wolodimir Selenskij am Samstag auf der Online-Plattform X.

Im Juli hatte er unter Berufung auf Geheimdienstberichte noch von 30 000 weiteren nordkoreanischen Soldaten gesprochen, nun nannte er statt dieser Zahl die deutlich größere Spanne. Selenskijs Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen, die Quelle für seine Darstellung ließ er offen. 

Laut dem Präsidenten stellt Nordkoreas Engagement im Ukraine-Krieg auch eine Gefahr für asiatische Staaten dar. „Es ist völlig klar, dass Nordkorea seine Erfahrungen in der modernen Kriegsführung weiter ausbauen, von Russland Lizenzen und alle möglichen militärischen Mittel bekommen wird“, schrieb der ukrainische Präsident weiter. 
Lilly Zerbst

Verletzte bei Angriff auf russische Grenzstadt Belgorod

Durch einen ukrainischen Drohnenangriff auf die grenznahe russische Großstadt Belgorod sind nach Behördenangaben mindestens sechs Menschen getötet und 27 weitere verletzt worden. Vier Wohnblocks seien beschädigt worden, teilte der Gouverneur der Region, Alexander Schuwajew, auf Telegram mit. Bilder in sozialen Netzwerken ließen auf mehrere Brände in der Stadt schließen, die etwa 30 Kilometer von der Grenze zur Ukraine entfernt liegt. Angaben zu den militärischen Zielen des Angriffs gab es nicht. Belgorod ist allerdings der logistische Knotenpunkt zur Versorgung der russischen Truppen, die die ukrainische Großstadt Charkiw beschießen und im Industriegebiet Donbass angreifen.

Russische Behörden meldeten außerdem ukrainische Drohnenangriffe auf Noworossijsk und Gelendschik am Schwarzen Meer. Zugleich haben russische Streitkräfte nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau in der Nacht die ukrainische Hafeninfrastruktur am Schwarzen Meer angegriffen. In Odessa wurden durch einen russischen Angriff nach Angaben von Präsident Wolodimir Selenskij acht Menschen verletzt. In den Häfen von Odessa und Tschornomorsk sowie in nahegelegenen Ortschaften seien Treibstofflager getroffen worden, teilt das russische Ministerium mit. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.

Selenskij: Massiver Stromausfall in Odessa

Der jüngste russische Großangriff auf die Region um die ukrainische Küstenstadt Odessa hat in der Nacht zum Sonntag für einen massiven Stromausfall gesorgt. „Am Morgen waren mehr als 300 000 Haushalte in Odessa und der Region ohne Strom; mittlerweile ist ein Drittel wieder mit Strom versorgt“, sagte der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij in seiner abendlichen Videoansprache. Die Arbeiten zur Wiederherstellung der Versorgung und zur Beseitigung der Schäden dauerten an. 

Bei dem Angriff mit ballistischen Raketen und Drohnen waren mindestens sechs Menschen verletzt worden. Bei dem Luftangriff seien ein Heizkraftwerk sowie sieben Umspannwerke getroffen worden, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau nach Angaben der Staatsagentur Tass mit.

Selenskij kündigte Vergeltung an. Die Ukraine habe „angemessene Antworten“ für jeden russischen Angriff parat. Der Krieg werde „für alle Russen zu Hause“ immer spürbarer werden. Die Ukraine werde weiterhin die russische Erdölindustrie und andere Infrastruktur angreifen. „Der einzige Grund, warum dies immer noch andauert, ist die mangelnde Bereitschaft Russlands, diesen Krieg zu beenden.“

Ein Todesopfer und viele Verletzte nach russischem Angriff auf Charkiw

Bei einem russischen Angriff auf die ostukrainische Großstadt Charkiw ist nach offiziellen Angaben mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Weitere 37 Bewohner seien bei der Attacke verletzt worden, teilte Bürgermeister Ihor Terechow auf Telegram mit. Bei dem Angriff sei ein mehrstöckiges Wohnhaus getroffen worden.

In der Region Saporischschja starb ein Feuerwehrmann bei russischem Beschuss. Der Mann hatte mit Kollegen nach einem nächtlichen Artillerieüberfall russischer Militärs in den Trümmern nach möglichen Opfern gesucht, als der Trupp in einen neuen Angriff geriet, wie Innenminister Iwan Wychiwskyj auf Telegram mitteilte.

Das russische Militär berichtete unterdessen von Drohnen-Angriffen auf das Schienennetz der ukrainischen Eisenbahn in der Umgebung von Charkiw, Dnipro und Sumy. Bei den Attacken seien auch Lokomotiven und Waggons getroffen und beschädigt worden, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau nach Angaben der Staatsagentur Tass mit.
Lilly Zerbst

Ukraine kauft US-Artillerieraketen in der Türkei

Die Ukraine kauft in der Türkei ein größeres Paket mit US-produzierten Artilleriewaffen, das auch 70 Raketen des Typs ATACMS umfasst. Zu dem Geschäft gehören weiter 12 Mehrfachraketenwerfer M 270, mehr als 2500 Artillerieraketen vom Kaliber 227 Millimeter mit Streumunition sowie 47 000 Artilleriegranaten 203 Millimeter mit Streumunition, wie das ukrainische Militärportal Militarnyj berichtet.

Es stützt sich dabei auf die offizielle Mitteilung des US-Außenministeriums an den Kongress zu dem geplanten Weiterverkauf. Demnach befürwortet die US-Regierung das Geschäft im Umfang von 283 Millionen US-Dollar (245 Millionen Euro). Die verkauften ATACMS-Raketen der Modifikation M 39 haben eine Reichweite von 165 Kilometern. Die USA haben der Ukraine solche Kurzstreckenraketen bereits geliefert. Die frühere Regierung unter Präsident Joe Biden hat aber lange gezögert, den Einsatz auch gegen Ziele auf russischem Gebiet zuzulassen. 
Eine US-Einheit feuert eine Artillerie-Kurzstreckenrakete vom Typ „ATACMS" ab. (Archivbild)
Eine US-Einheit feuert eine Artillerie-Kurzstreckenrakete vom Typ „ATACMS" ab. (Archivbild). -/yonhap/dpa
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