Krieg in der UkraineHochrangiger General in Moskau getötet – wohl vom ukrainischen Geheimdienst

Igor Kirillow war Chef der ABC-Abwehrtruppen und erst am Montag in der Ukraine angeklagt worden. Die russischen Ermittler sprechen von einem Terroranschlag.

Alle Entwicklungen im Liveblog

Dieser Liveblog ist archiviert und wird nicht mehr aktualisiert. Die aktuelle Berichterstattung finden Sie auf unserer Themenseite zum Krieg in der Ukraine.

Wichtige Updates
Tote und Verletzte nach russischem Angriff im Großraum Kiew
Macron: Russland verteidigt nirgendwo Frieden
Selenskij kritisiert Lockerung der Russland-Sanktionen
Ukraine: Drei Tote bei russischem Angriff in Region Kupjansk
Ukraine gibt Verbündeten Zugang zu Schlachtfelddaten für KI 

Merz will EU-Einreiseverbot für russische Ukraine-Kämpfer

Bundeskanzler Friedrich Merz und sieben weitere Staats- und Regierungschefs fordern die Prüfung eines EU-Einreiseverbots für russische Soldaten, die am Krieg gegen die Ukraine beteiligt sind oder waren. Die mögliche Einreise von Kämpfern in den Schengen-Raum stelle ein schwerwiegendes Risiko für die innere Sicherheit dar, heißt es in einem Brief der Politiker an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident António Costa. Die Personen könnten demnach etwa Gewaltdelikte verüben, in kriminellen Netzwerken oder extremistischen Bewegungen tätig werden oder feindliche Aktivitäten Russlands unterstützen. Als besonders groß wird die Gefahr angesehen, weil sich unter den Ukraine-Kämpfern mehr als 180 000 verurteilte Straftäter befinden, die aus russischen Gefängnissen rekrutiert und an die Front geschickt wurden.

Nach Ansicht der Unterzeichner des Briefs ist das Thema so ernst, dass es politische Aufmerksamkeit auf höchster Ebene und eine koordinierte europäische Reaktion braucht. Merz sowie die Staats- und Regierungschefs aus Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien und Schweden wollen es deshalb auch beim EU-Gipfel am kommenden Donnerstag auf die Tagesordnung setzen. In einem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Hintergrund-Papier aus dem Januar heißt es, seit 2022 hätten schätzungsweise 1,5 Millionen russische Staatsangehörige an Kampfhandlungen teilgenommen und rund 640 000 seien weiter aktiv im Einsatz.

Viele Verletzte nach russischem Angriff auf Saporischschja

Bei einem Bombenangriff auf die ukrainische Großstadt Saporischschja sind nach Behördenangaben mindestens ein Mensch getötet und weitere 18 verletzt worden. Unter den Verletzten seien auch zwei Minderjährige, teilte Gebietsgouverneur Iwan Fedorow auf Telegram mit. Die Zahl der Opfer könnte noch steigen, unter den Trümmern der Wohnhäuser wird nach weiteren Menschen gesucht. Nach Angaben Fedorows wurden zwölf größere Wohnblocks und weitere zwölf private Wohnhäuser bei dem Angriff getroffen. 

Streit um Umgang mit Oligarchen: EU einigt sich bei Russland-Sanktionen

Die EU-Staaten haben sich nach wochenlangen schwierigen Diskussionen doch noch rechtzeitig auf eine Verlängerung von Sanktionen gegen Russland geeinigt. Ein Kompromiss sieht vor, dass die zwei prominenten Oligarchen Alischer Usmanow und Michail Fridman entgegen Forderungen der Slowakei und Ungarns vorerst mit Strafmaßnahmen belegt bleiben. Die Sanktionen gegen die beiden und insgesamt rund 2600 weitere Personen und Organisationen werden allerdings nur um sechs Monate und nicht, wie ursprünglich geplant, um zwölf Monate verlängert. Zudem werden die Sanktionen gegen zwei Personen nicht verlängert, bei denen es nur sehr schwache Hinweise auf eine Unterstützung des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine gibt, wie der Rat der Mitgliedstaaten mitteilte. Die betreffenden Namen wurden zunächst nicht bekanntgegeben.

Die Sanktionen der EU umfassen in der Regel Reisebeschränkungen, das Einfrieren von Vermögenswerten sowie das Verbot der Bereitstellung von Geldern oder anderen wirtschaftlichen Ressourcen. Betroffen sind zahlreiche russische Politiker und Spitzenbeamte, aber auch etliche Unternehmer mit geschäftlichen Aktivitäten in der EU. Letztere werden von den Sanktionen besonders hart getroffen. Ohne die Verlängerungsentscheidung wären die Sanktionen an diesem Sonntag ausgelaufen.

Tote und Verletzte nach russischem Angriff im Großraum Kiew

Nach ukrainischen Angaben sind im Umland von Kiew bei russischen Angriffen mit Drohnen, Raketen und Marschflugkörpern mindestens vier Menschen getötet worden. Die Anzahl der Verletzten belaufe sich auf 15. „Drei davon sind schwer verletzt, zwei werden gerade operiert“, schrieb der Gouverneur der Region, Mykola Kalaschnyk, auf Telegram. Am schwersten getroffen wurden demnach die Gebiete um die Städte Browary und Obuchiw.

Insgesamt wurden laut Kalaschnyk etwa 30 Objekte getroffen und beschädigt, darunter private Wohnhäuser, größere Wohnblocks, Schulen, ein Kindergarten, Infrastrukturanlagen und Fahrzeuge. Auch die Hauptstadt Kiew selbst ist nach Medienberichten von den Folgen der Attacke betroffen. Wegen Stromausfällen fahren Straßenbahnen und Omnibusse in mehreren Stadtbezirken nicht.

Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij richtete sich der Angriff mit rund 430 Drohnen und ​68 ​Raketen auch gegen die Regionen Sumy, Charkiw, Dnipropetrowsk und Mykolajiw. Die meisten ‌Geschosse seien von der Flugabwehr abgefangen worden.

Russische Behörden berichten unterdessen wiederum von Angriffen auf den Hafen Port Kawkas im Gebiet Krasnodar. Drei Menschen seien durch Drohnentrümmer verletzt, darüber hinaus die Infrastruktur des Hafens und ein Schiff beschädigt worden, teilte der Krisenstab der Region mit. Port Kawkas wird für die Versorgung der russischen Truppen im Krieg gegen die Ukraine genutzt.

Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, es habe in der Nacht 87 ukrainische Drohnen ⁠abgeschossen, davon 31 über dem Asowschen Meer und 16 über der Region ‌Krasnodar. Russland gibt stets ‌nur an, wie viele feindliche Drohnen oder Raketen abgefangen wurden, nicht wie viele die ukrainischen Streitkräfte abgefeuert haben. 

Behörden: Tote bei Angriffen in der Ukraine und Russland

Bei russischen ‌Angriffen in der ‌Ukraine sind nach Behördenangaben mindestens eine Person getötet ​und zehn weitere ​verletzt worden. Der ​Gouverneur der südostukrainischen Region Dnipropetrowsk, Oleksandr Ganscha, schrieb auf Telegram, eine ‌Person sei getötet und sechs weitere ‌verletzt worden. ‌Der Gouverneur der Region ​Saporischschja, Iwan Fedorow, teilte mit, vier Menschen ​seien bei einem russischen ‌Angriff verletzt worden.

Gleichzeitig meldete der Gouverneur der russischen Grenzregion Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, bei einem ukrainischen Angriff ⁠auf ein Dorf ‌sei ‌ein Bewohner getötet worden.

Ukraine: USA verschieben Dreiergespräche mit Russland

Die USA wollen nach ukrainischen Angaben die nächste Runde der Dreiergespräche zum Konflikt verschieben. Die US-Vertreter dürften wegen der Lage im Nahen Osten derzeit nicht reisen, zitieren ukrainische Medien Präsident Wolodimir Selenskij zum Abschluss seines Frankreich-Besuchs. Die Suche nach einem Verhandlungsort gleiche einer Seifenoper, sagt Selenskij demnach. Die Ukraine sei ​zu Treffen in Miami, Washington, der Schweiz, der Türkei oder den Emiraten bereit.

Russland lehne jedoch die USA als Ort ab und bevorzuge die Türkei oder die Schweiz, was Washington wiederum zurückweise. Die Entscheidung liege ⁠nun bei den USA. Seit Jahresbeginn fanden bereits zwei von den USA vermittelte Gesprächsrunden in den Vereinigten Arabischen Emiraten und eine weitere in Genf statt. Hauptstreitpunkt bleiben die Gebietsansprüche im Donbass. 

Macron: Russland verteidigt nirgendwo Frieden

Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hat Friedensabsichten Russlands infrage gestellt. Es sei seltsam zu sehen, wie Russland zu einer Feuerpause im Nahen Osten aufrufe, während es seit mehr als einem Jahr hartnäckig jede vorgeschlagene Waffenruhe für die Ukraine ablehne, sagte Macron bei einem Besuch des ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij in Paris. Er meinte über Russland: „Es verteidigt den Frieden nicht, nirgendwo.“

Russland glaube vielleicht, dass der Iran-Krieg ihm eine Verschnaufpause geben werde, doch da täusche es sich. Er wolle auch daran erinnern, dass Russland ein strategischer Partner Irans sei. Auf russischem Boden würden Drohnen iranischer Herkunft hergestellt. „Alle wissen, dass der ukrainische Himmel leider ein Testfeld für die iranischen Drohnen war, die heute im Golf und auf einige unserer Verbündeten fallen.“

Selenskij kritisiert Lockerung der Russland-Sanktionen

Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij hat die Entscheidung der USA zur befristeten Lockerung der Sanktionen gegen russisches Öl als kontraproduktiv kritisiert. Allein dieser Schritt bringe der russischen Kriegskasse rund zehn Milliarden Dollar ein. „Das hilft auf keinen Fall dem Frieden“, sagte er bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in Paris.

In der Nacht zum Freitag hatte US-Finanzminister Scott Bessent auf X mitgeteilt, dass Länder zeitweise russisches Öl kaufen dürften, das sich bereits auf Schiffen befinde. Ziel sei, das Angebot auf dem Weltmarkt zu verbessern. Die befristete Ausnahme von US-Sanktionen soll bis 11. April gelten.
Das hilft auf keinen Fall dem Frieden
Wolodimir Selenskij zur Lockerung der Russland-Sanktionen
Er könne die Logik hinter dieser Maßnahme verstehen, sagte Selenskij. Sie solle die Preise auf dem Weltmarkt stabilisieren. Doch da die Lockerung nur dazu führe, dass Russland noch mehr Drohnen produzieren könne, sei sie seiner Meinung nach kontraproduktiv. Diese Drohnen würden nicht nur in der Ukraine eingesetzt, sondern auch im Nahen Osten – und damit im Endeffekt gegen US-Soldaten, gab der ukrainische Präsident zu bedenken.

Frankreichs Staatschef Macron sieht in der vorübergehenden Lockerung von US-Sanktionen auf russisches Öl keine generelle Abkehr von den Strafmaßnahmen. Die USA hätten eine zeitlich begrenzte und an Bedingungen geknüpfte Abweichung verfügt, sagte er. Diese nehme die von den USA selbst beschlossenen Sanktionen nicht nachhaltig und umfassend zurück.

Macron erklärte zudem, bei einem Treffen der Staats- und Regierungschefs der G-7-Länder diese Woche sei es die gemeinsame Position gewesen, Sanktionen gegen Russland aufrechtzuerhalten. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hingegen sprach davon, dass sich sechs Länder sehr klar gegen eine Lockerung dieser Sanktionen ausgesprochen hätten. „Wir haben dann heute Morgen erfahren, dass sich die amerikanische Regierung offensichtlich anders entschieden hat.“ Auch Merz kritisierte das Vorgehen der USA.

Ukraine: Drei Tote bei russischem Angriff in Region Kupjansk

Bei einem russischen Raketenangriff in der nordostukrainischen Region ​Kupjansk sind nach ukrainischen Angaben drei Menschen getötet worden. Getroffen worden sei ein Bus, teilte die Generalstaatsanwaltschaft ⁠mit. Bei den Toten handele es sich um den Fahrer und zwei Fahrgäste. Es habe zudem vier Verletzte gegeben. Auch Wohnhäuser seien beschädigt worden. 

Ukraine gibt Verbündeten Zugang zu Schlachtfelddaten für KI 

Die Ukraine öffnet ihren ​Verbündeten ​den Zugang zu ihren Schlachtfelddaten, ‌um die Entwicklung von ‌Software für Künstliche Intelligenz (KI) bei Drohnen zu trainieren. Dies teilt Verteidigungsminister ​Mychajlo Fedorow ​auf Telegram mit. „Die Ukraine ​besitzt eine einzigartige Sammlung von Schlachtfelddaten, die nirgendwo sonst auf der Welt ihresgleichen ‌hat", schreibt Fedorow. Dazu gehörten Millionen von kommentierten Bildern, ‌die bei ‌Zehntausenden von Kampfeinsätzen gesammelt worden ​seien. 

Die Ukraine habe eine Plattform geschaffen, um ​KI-Modelle sicher zu trainieren, ohne sensible ‌Daten preiszugeben. Die Datensätze würden ständig aktualisiert. Die Ukraine erhoffe sich davon eine beschleunigte Entwicklung von KI-Modellen, die sie dann ⁠in ihrem seit ‌vier Jahren ‌andauernden Abwehrkampf gegen Russland einsetzen könne. 
Amelie Schmidt

EU will Druschba-Pipeline in der Ukraine inspizieren  

Die Europäische Union will die Öl-Pipeline Druschba in der Ukraine inspizieren. Man warte derzeit auf eine Antwort der Regierung in Kiew, sagt ein Sprecher der EU-Kommission. Die russischen ​Öllieferungen durch die Leitung nach Ungarn und die Slowakei ruhen seit Ende Januar. Die Ukraine führt Schäden an der Pipeline auf einen russischen Angriff zurück. Die Slowakei ⁠und Ungarn stellen das infrage und machen die Ukraine für den anhaltenden Ausfall der Öllieferungen verantwortlich. Zuvor hatten Ungarn und die Slowakei angekündigt, eine Delegation in die Ukraine zu entsenden, um den Ausfall der Pipeline zu untersuchen.
Amelie Schmidt

Teenagerin bei russischen Angriffen getötet

Bei einem russischen Drohnenangriff ist in der nordukrainischen Region Tschernihiw eine Teenagerin getötet worden. Die Eltern der 2010 geborenen Jugendlichen seien verletzt worden, teilte der ukrainische Zivilschutz mit. Drei weitere Verletzte gab es demnach in den Regionen Charkiw und Dnipropetrowsk.

Der ukrainischen Luftwaffe zufolge setzte Russland in der Nacht 94 Kampfdrohnen ein. Davon seien 77 abgewehrt worden, aber es habe auch 16 Einschläge an elf Orten gegeben.

Brand in Öldepot nach ukrainischem Drohnenangriff 

Ein ukrainischer Drohnenangriff löst in der südrussischen Region Krasnodar ⁠Behördenangaben zufolge ein Feuer in einem Öldepot aus. Verletzt wurde niemand, so der regionale Krisenstab. Das russische ​Verteidigungsministerium meldet ​zudem, die Luftabwehr habe in der Nacht ‌80 ukrainische Drohnen über russischem Gebiet ‌abgefangen und zerstört. 

Russland meldet sieben Tote nach ukrainischem Angriff auf Brjansk 

Das russische Außenministerium ‌verurteilt einen tödlichen ukrainischen ‌Angriff auf die westrussische Stadt Brjansk als "Terrorakt". Bei dem ​Angriff seien ​britische Raketen eingesetzt worden, ​teilt das Ministerium mit. Großbritannien überschreite damit internationale Rechtsnormen. Der Angriff ziele ‌darauf ab, Friedensbemühungen zu verhindern und ‌den Konflikt zu ‌eskalieren. Die Zahl der ​Todesopfer steigt nach Angaben des Regionalgouverneurs ​Alexander Bogomas auf sieben, ‌42 Menschen seien verletzt worden. Die Ukraine erklärt, sie habe eine wichtige Fabrik für Raketenkomponenten getroffen. Moskau wirft ⁠der Ukraine vor, ‌gezielt Zivilisten ‌angegriffen zu haben. 

Delegation aus Ungarn und der Slowakei will Druschba-Pipeline in der Ukraine prüfen

Ungarn und die Slowakei entsenden eine Gruppe von Experten in die Ukraine, um den Ausfall der Druschba-Pipeline zu untersuchen. Ziel sei es, den Zustand der Leitung zu bewerten und die ​Voraussetzungen für eine Wiederaufnahme der Ölflüsse zu schaffen, teilte der stellvertretende ungarische Energieminister Gábor Czepek mit. Die Slowakei werde sich an der vierköpfigen Delegation beteiligen. 

Über die ⁠Leitung versorgt Russland seit den 1960er Jahren Ungarn und die Slowakei mit Öl. Der Transport ist seit dem 27. Januar allerdings unterbrochen. An dem Lieferstopp hat sich ein Streit entzündet, der zu Ungarns Blockade von EU-Hilfen für ​die Ukraine ​im Krieg gegen Russland führte.
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