Sicherheitsgarantien für die UkraineDas deutsche Versprechen an Kiew ist noch vage

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Bundeskanzler Friedrich Merz und der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij am Montagabend im Kanzleramt.
Bundeskanzler Friedrich Merz und der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij am Montagabend im Kanzleramt. (Foto: Nadja Wohlleben/Getty)

Kanzler Merz und seine Gäste stellen beim Berlin-Gipfel europäische Friedenstruppen einer Koalition der Willigen in Aussicht. Doch wie willig ist Deutschland?

Daniel Brössler und Sina-Maria Schweikle, Berlin

Die Erklärung, die Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und die europäischen Gäste seines Ukraine-Gipfels am Montagabend verabschiedet haben, verspricht auf drei Seiten vergleichsweise „robuste Sicherheitsgarantien und Unterstützungsmaßnahmen“ für das von Russland überfallene Land. Wer sich am Tag danach im Berliner Regierungsviertel nach der in dem Dokument erwähnten multinationalen Truppe erkundigte, wurde allerdings zumeist auf ein einzelnes Wörtchen hingewiesen: das Hilfsverb „würde“. Eine Vereinbarung zur Beendigung des Krieges „würde folgende Zusagen beinhalten“, stehe doch in der Erklärung. Soll heißen: Die Frage nach dem deutschen Beitrag zu einer solchen Truppe stellt sich noch gar nicht.

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