Korruption in der UkraineVersprochen, gebrochen

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Blick über den Majdan: Man sollte annehmen, dass Kiew alles tut, um sich noch den letzten Euro westlicher Geldgeber zu sichern.
Blick über den Majdan: Man sollte annehmen, dass Kiew alles tut, um sich noch den letzten Euro westlicher Geldgeber zu sichern. (Foto: SERGEI GAPON/AFP)

Die Ukraine braucht dringend viel Geld. EU und IWF würden helfen, doch Kiew erfüllt die Bedingungen nicht. Große Töpfe bleiben ungenutzt – zum Vorteil Russlands.

Von Florian Hassel, Belgrad

Aus Sicht der ukrainischen Regierung war es eine einsame erfreuliche Nachricht. Die massiven Angriffe der Russen mit Drohnen und Raketen auf Energieinfrastruktur oder Bahnhöfe gehen zwar weiter. An der Front rücken die Russen an etlichen Stellen wie Pokrowsk, der wichtigen Festungsstadt Kostjantyniwka oder auch in der südukrainischen Region Saporischschja beim Verkehrsknotenpunkt Huljajpole langsam vor.  Und aus den Gesprächen mit den Amerikanern über ein mögliches Ende des Krieges ist angesichts mangelnden Willens Moskaus zu Kompromissen noch nichts Greifbares herausgekommen.

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