Ukraine-KriegWeizen und Sonnenblumenöl im russischen Visier

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Allein im Juli wurden 57 Schiffe Ziel russischer Angriffe: Brennender Frachter auf Reede vor dem ukrainischen Hafen Odessa.
Allein im Juli wurden 57 Schiffe Ziel russischer Angriffe: Brennender Frachter auf Reede vor dem ukrainischen Hafen Odessa.
Michael Shtekel/AP/dpa

Nach Angriffen auf ukrainische Häfen und zivile Schiffe im Schwarzen Meer kann die Ukraine kaum noch Getreide exportieren. Die Welternährungsorganisation FAO warnt vor einer Explosion der Nahrungsmittelpreise weltweit.

Von Florian Hassel, Belgrad

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Es war eine seltene positive Nachricht für den Getreideexport aus der Ukraine. Am 12. August erklärte der Ministerpräsident Moldaus, Vasile Tofan, sein Land werde bis Ende des Jahres 600 000 Tonnen ukrainisches Getreide per Eisenbahn weiter nach Rumänien transportieren. Vom dortigen Schwarzmeerhafen Constanţa kann es dann, wenn alles gut geht, über die Donau weiterbefördert werden. Insgesamt könne der Getreidekorridor durch Moldau jährlich 4,5 Millionen Tonnen Getreide transportieren, sagte der frühere moldauische Eisenbahnchef, Oleg Tofilat, der Nachrichtenagentur Reuters. Das entspräche ukrainischen Angaben zufolge rund einem Zehntel aller notwendigen Ausfuhren.

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