Integration:Die ukrainische Millionenfrage

Integration: Geflüchtete aus der Ukraine laufen nach ihrer Ankunft durch die Eingangshalle vom Messebahnhof Laatzen in Hannover.

Geflüchtete aus der Ukraine laufen nach ihrer Ankunft durch die Eingangshalle vom Messebahnhof Laatzen in Hannover.

(Foto: Michael Matthey/dpa)

Seit Russland vor knapp zwei Jahren die Ukraine überfiel, haben etwa eine Million Menschen von dort Zuflucht in Deutschland gefunden. Wie haben sie sich inzwischen hier integriert? Die wichtigsten Zahlen, Daten und Fakten.

Von Jan Bielicki

Der Titel des Papiers aus dem Bundesinnenministerium ist lang und abschreckend, sein Inhalt kurz und erleichternd. Das wenige, was die "Ukraine-Aufenthaltserlaubnis-Fortgeltungsverordnung" beinhaltet, verscheucht eine Schreckensvision, die durch viele Rathäuser und Landratsämter geisterte. Dort hatte man befürchtet, dass bald Hunderttausende Ukrainerinnen und Ukrainer vor den Ausländerämtern Schlange stehen, um ihre Aufenthaltserlaubnis zu erneuern. "Der zusätzliche Aufwand in den Ausländerbehörden wäre erheblich gewesen", sagt Helmut Dedy, der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetags. Nun dürfen alle Menschen, die nach Russlands Angriff auf ihre Heimat nach Deutschland flüchteten und hier bis 1. Februar eine Aufenthaltserlaubnis haben, länger bleiben, ohne noch mal zum Amt zu müssen. Ihre Erlaubnis gilt fort bis März 2025.

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