Europäische Soldaten für die UkraineGarantien, die keine Sicherheit bringen

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Auch im neuen Jahr setzt Russland seine Angriffe auf die Ukraine fort, wie hier mit einer Drohnenattacke auf die Millionenstadt Dnipro.
Auch im neuen Jahr setzt Russland seine Angriffe auf die Ukraine fort, wie hier mit einer Drohnenattacke auf die Millionenstadt Dnipro. MYKOLA SYNELNYKOV/AFP

Europas „Koalition der Willigen“ will einige Tausend Soldaten in die Ukraine schicken, wenn dort die Waffen schweigen. Doch nicht nur in Kiew weiß man: Diese Ankündigung wird Russland nicht dazu bewegen, den Krieg zu beenden.

Von Florian Hassel, Belgrad

Ukraine-Analysten sind auch nach der Erklärung der Willigen und einer gesonderten Übereinkunft zwischen Großbritannien, Frankreich und der Ukraine über mögliche Sicherheitsgarantien und eine europäische Friedenstruppe skeptisch, was deren Bedeutung und Realisierungschancen angeht. Symptomatisch war die Aussage von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron im Fernsehsender France 2, dass nach einem Friedensschluss oder Waffenstillstand mit Russland „mehrere Tausend Soldaten“ in die Ukraine geschickt würden. Ähnlich dürfte es sich im Fall Englands verhalten. Etliche andere europäische Regierungschefs aber – etwa Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni – schlossen die Entsendung eigener Soldaten aus.

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