Vor rund zwei Jahren beschloss der Automechaniker, der heute den militärischen Decknamen „Akasa“ trägt, seinen Job zu wechseln und sich der ukrainischen Marineinfanterie anzuschließen. Schon zuvor hatte er Fahrzeuge des Militärs repariert, dann ging er einen Schritt weiter und trat in eine Gruppe langjähriger Freunde und Bekannte ein, die für eine Einheit der 40. Marineinfanteriebrigade Seedrohnen entwickelte. Die Gruppe hat sich den Namen eines gefürchteten tropischen Raubfischs gegeben: „Barracuda“.
Maritimer DrohnenkriegDie bissigen Boote der Ukraine
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Bei Angriffen auf russische Ziele von besonderer Bedeutung soll ein Barracuda-Boot bis zu 700 Kilogramm Sprengstoff tragen können, sagen die Männer der Einheit.
Foto: Andrey KovalenkoMit selbst entwickelten Seedrohnen-Booten greift die Ukraine Ziele in den russisch besetzten Gebieten an. Ein Besuch bei der Spezialeinheit „Barracuda“.
Von Florian Hassel, In der Südukraine
