Ukraine-Konflikt:Eskalation in den "Volksrepubliken"

Lesezeit: 3 min

Die moskautreuen Separatisten in der Ostukraine haben Zivilisten zur Flucht in das Nachbarland Russland aufgefordert. (Foto: Alexei Alexandrov/dpa)

Die Anführer der Separatisten in Donezk und Luhansk rufen zur "Generalmobilmachung" auf und lassen Waisenkinder evakuieren. Soll damit ein Vorwand für eine russische Invasion geschaffen werden?

Von Florian Hassel, Kiew

Seit Wochen hat Dennis Puschilin viel zu tun: In immer neuen Mitteilungen, Pressekonferenzen und Videobotschaften - etwa am 11. Februar - warnte das Oberhaupt der "Volksrepublik Donezk" (DNR) vor einem angeblich bevorstehenden ukrainischen Angriff auf die von Moskau kontrollierte Separatistenregion in der Ostukraine. Belege dafür blieb Puschilin, von Russlands Ex-Präsident Dimitrij Medwedew kürzlich persönlich in die Kreml-Einheitspartei "Einiges Russland" aufgenommen, schuldig. Auch die täglichen Berichte der Beobachtermission der OSZE lieferten dafür keinerlei Anhaltspunkte.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusUkraine-Krise
:Biden: Putin hat sich für Krieg entschieden

Der US-Präsident erwartet einen russischen Einmarsch in der Ukraine in wenigen Tagen. Moskau werde dafür teuer bezahlen, warnt er. Zugleich verändert er seine Rolle - hin zum Anführer des Widerstands gegen die Aggression.

Von Hubert Wetzel

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: