SZ am Abend:Nachrichten vom 26. Februar 2024

SZ am Abend: Kanzler Olaf Scholz (SPD) äußert sich am Montag klar zur "Taurus"-Frage: Er wolle verhindern, dass Deutschland in einen Krieg mit Russland verwickelt wird.

Kanzler Olaf Scholz (SPD) äußert sich am Montag klar zur "Taurus"-Frage: Er wolle verhindern, dass Deutschland in einen Krieg mit Russland verwickelt wird.

(Foto: Michael Kappeler/dpa)

Was heute wichtig war.

Von Katja Guttmann

Krieg in der Ukraine

Kanzler Scholz erklärt sein Nein zu "Taurus". Seit Monaten steht der SPD-Kanzler unter Druck, der Ukraine die Marschflugkörper zu liefern, auch in seiner eigenen Koalition. Jetzt erklärt Scholz so klar wie noch nie den zentralen Grund für die Ablehnung: Er möchte verhindern, dass Deutschland in einen Krieg mit Russland verwickelt wird. Zum Artikel (SZ Plus)

Schätzungen über Verluste der ukrainischen Armee gehen auseinander. Der ukrainische Präsident Selenskij nennt zum ersten Mal seit Kriegsbeginn vor über zwei Jahren offizielle Verlustzahlen: 31 000 tote Soldaten. Indizien weisen darauf hin, dass diese Zahl vom wahren Ausmaß des Sterbens ukrainischer Soldaten weit entfernt sein könnte. Auch die Zahl der Verwundeten nennt Selenskij nicht. Zum Artikel

Reparatur von "Leopard"-Panzern stellt Ukraine vor Probleme. Er gilt als Wunderwaffe - hat aber Mängel: 230 Panzer des Typs Leopard 1 und 2 hat die Ukraine bekommen, davon 38 aus Deutschland. Bei der Gegenoffensive im Sommer wurden allerdings mehr als 20 zerstört oder blieben liegen. Ein Besuch hinter der Front, wo beschädigte Panzer wieder fit gemacht werden. Zum Artikel (SZ Plus)

Nachrichten im Überblick

Ungarisches Parlament stimmt Nato-Aufnahme Schwedens zu. Der Beitritt Schwedens zur Nato ist unter Dach und Fach. Das ungarische Parlament ratifizierte die Aufnahme des nordischen Landes in die transatlantische Allianz, die damit auf 32 Mitglieder anwächst. Ungarn ist das letzte Land, das für den Beitritt stimmte. Der schwedische Ministerpräsident Kristersson sprach von einem "historischen Tag" und betonte: "Wir sind bereit, unsere Verantwortung in der Nato zu übernehmen." Zum Artikel

Habeck will CO₂-Speicherung auf hoher See erlauben. Klimaschädliches Kohlendioxid zum Beispiel aus der Zementindustrie soll auch unterirdisch gespeichert werden können - zumindest auf hoher See. Die Technologie sei sicher und ziele auf Branchen ab, die nach aktuellem Stand nur schwer klimaneutral werden könnten, sagt Wirtschaftsminister Habeck. Meeresschutzgebiete würden ausgeschlossen bleiben, die Risiken seien beherrschbar, betont der Grünen-Politiker. An Land soll die Speicherung weiter untersagt bleiben. Zum Artikel (SZ Plus)

CSU-Politiker Alois Glück stirbt im Alter von 84 Jahren. Der frühere bayerische Landtagspräsident stand für Mäßigung und Verständigung. Er machte sich vor allem in der Umwelt- und Sozialpolitik als Vordenker einen Namen. Zum Nachruf (SZ Plus)

Eklat bei Preisverleihung der Berlinale Israelkritische Äußerungen auf der Abschlussgala der Berlinale haben die Debatte um den Umgang der Kulturszene mit dem Nahostkonflikt neu entfacht. Aus Politik und Verbänden hagelte es Vorwürfe und Kritik an den Äußerungen der Filmschaffenden. Zum Essay (SZ Plus)

Max Eberl wird Sportvorstand beim FC Bayern. Der 50-Jährige erhält einen Vertrag bis 2027 und tritt am 1. März sein Amt als Nachfolger des im vergangenen Mai entlassenen Hasan Salihamidzic an. Eberl gilt als Wunschkandidat des langjährigen Bayern-Patrons Hoeneß. Er soll neben der Nachfolgesuche für Trainer Tuchel den Umbruch in der Profimannschaft vorantreiben. Zum Artikel

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