Rüstung:Erdoğan hat sich verzockt

Lesezeit: 4 min

Rüstung: Natürlich bietet der russische Präsident Wladimir Putin seinem türkischen Kollegen Recep Tayyip Erdoğan Hilfe an und offeriert ihm die Suchoi "Su-57".

Natürlich bietet der russische Präsident Wladimir Putin seinem türkischen Kollegen Recep Tayyip Erdoğan Hilfe an und offeriert ihm die Suchoi "Su-57".

(Foto: HANDOUT/AFP)

Die Türkei kauft ein russisches Raketensystem, und nun wollen die USA dem Nato-Partner keine modernen "F-35"-Jets mehr liefern. Das Problem: Die Ausrüstung der Luftwaffe ist veraltet - und es ist kein Ersatz in Sicht.

Von Tomas Avenarius, Istanbul

Der türkische Präsident liebt es zu bluffen. Aber diesmal hat Recep Tayyip Erdoğan sich verzockt. Im Streit um die Lieferung amerikanischer Patriot-Raketen wollte er Washington mit dem russischen Konkurrenzsystem S-400 unter Druck setzen, ließ sich 2019 die ersten Raketen von Moskau liefern. Washington warf Ankara im Gegenzug kurzerhand aus dem US-Programm für das derzeit leistungsfähigste westliche Kampfflugzeug, die amerikanische F-35. Jetzt steht Ankara ohne modernes Kampfflugzeug der fünften Generation da: Die türkische Luftwaffe läuft Gefahr, abgehängt zu werden.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Female mountain-biker drinking from water-bottle in a forest; Wasser trinken
Gesundheit
»Es gibt nichts Besseres als normales Wasser«
Kueche praktisch
Wohnen
Was eine praktische Küche ausmacht
Impfschaden
Corona-Impfung
Gegen jede Wahrscheinlichkeit
Nobody is immune to the neck kiss; SZ-MAGAZIN
Sexualität
"Slow Sex hat etwas sehr Meditatives"
Außenministerin Baerbock in Russland
Russland-Reise
Und Lawrow schaut überall hin - nur nicht zu Baerbock
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB