Recep Tayyip Erdoğan ist ein fürsorglicher Chef, es ist ihm wichtig, dass es den türkischen Staatsdienern gut geht. Erfahren diese Kritik, stellt er sich vor sie. „Niemand darf Justizangehörige bedrohen“, sagte der Präsident kürzlich. „Niemand darf den Finger auf sie richten.“ Erdoğan sind die Gerichtshöfe und Staatsanwaltschaften dermaßen wichtig, dass er die Türkei vor wenigen Tagen einen „Justizstaat“ nannte. „Rechtsstaat“ sagte er nicht.
TürkeiGeht es Erdoğans Gegnern an den Kragen, ist er stets dabei
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Akın Gürlek ist der Staatsanwalt, der mehr als 2000 Jahre Haft für Präsidentschaftskandidat Ekrem İmamoğlu gefordert hat. Die Opposition hat einen Spitznamen für ihn: „mobile Guillotine“.
Von Raphael Geiger
