TürkeiEin Kampf um einen Sitzungssaal – und um die Demokratie

Lesezeit: 4 Min.

„Dies ist keine parteiinterne Sache“: Özgür Özel, Fraktionsvorsitzender der oppositionellen CHP, am Dienstag im Parlament in Ankara.
„Dies ist keine parteiinterne Sache“: Özgür Özel, Fraktionsvorsitzender der oppositionellen CHP, am Dienstag im Parlament in Ankara. Adem Altan/AFP

Der von der Justiz eingesetzte neue Oppositionsführer Kemal Kılıçdaroğlu wollte am Dienstag ins Parlament. Genau wie Özgür Özel, der gewählte Oppositionsführer. Wie die türkische Opposition um ihr Überleben ringt.

Von Raphael Geiger, Istanbul

SZ bei Google bevorzugen

Die türkische Opposition kämpft weiter darum, dass es sie in Zukunft noch gibt. Für den Dienstag war angekündigt, was sonst Routine ist: die Fraktion der CHP, der größten Oppositionspartei, wollte im Parlament in Ankara zu ihrer wöchentlichen Sitzung zusammenkommen. Ein Anlass, bei dem es bisher darum ging, die Regierung von Präsident Recep Tayyip Erdoğan zu kritisieren. Ein demokratisches Ritual in einem weniger und weniger demokratischen Land.

Zur SZ-Startseite

MeinungUmgang mit der Türkei
:Das Schweigen aus Deutschland ist kaum zu überhören

SZ PlusKommentar von Raphael Geiger
Portrait undefined Raphael Geiger

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: