Mindestens 19 Menschen sind bei einem Angriff auf den Präsidentenpalast in Tschad gestorben. Dies berichtete der französische Auslandssender RFI am Donnerstag unter Berufung auf tschadische Regierungsquellen. 18 von ihnen waren demnach Angreifer. Es ist unklar, wer für den Angriff Mittwochnacht verantwortlich ist. Nach Regierungsangaben griffen 24 Personen den Palast in der Hauptstadt N'Djamena an. Tschad ist in den vergangenen Jahren von einer Militärjunta regiert worden. Im Mai war bei Präsidentschaftswahlen Junta-Chef Mahamat Deby als Staatsoberhaupt im Amt bestätigt worden. Dieser ist der Sohn des vorherigen Machthabers Idriss Deby, der das Land nach einem Militärputsch 31 Jahre regierte und 2021 starb.