Der frühere persönliche Anwalt von US-Präsident Donald Trump, Michael Cohen, hat vor Gericht zugegeben, den Kongress über die Immobiliengeschäfte seines ehemaligen Arbeitgebers in Russland belogen zu haben. Bei einem Auftritt vor einem Gericht in New York am Donnerstag räumte Cohen ein, er habe deswegen vor dem US-Parlament die Unwahrheit gesagt, weil er Trumps "politischer Botschaft" nicht habe widersprechen wollen und um diesem gegenüber loyal zu sein. Trump, der vor Gericht nur als "Individuum-1" bezeichnet wurde, warf Cohen vor, ein "schwacher Mensch" und ein Lügner zu sein und durch seine Aussage eine geringere Strafe erreichen zu wollen.
Trumps Ex-Anwalt:Michael Cohen, der loyale Lügner
Michael Cohen, Ex-Anwalt von US-Präsident Trump, verlässt am Donnerstag das New Yorker Gericht, vor dem er seine Falschaussage zugegeben hat.
(Foto: Drew Angerer/AFP)- Trumps früherer Anwalt Michael Cohen hat zugegeben, den Kongress belogen zu haben.
- Konkret geht es um ein Hochhaus mit Luxuswohnungen, das Trump in Moskau bauen wollte.
- Als es Probleme mit der Genehmigung gab, unterhielt Cohen entgegen seiner bisherigen Aussage bis in den Präsidentschaftswahlkampf hinein Kontakte zur russischen Regierung.
Von Hubert Wetzel, Washington


