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USA:Stephanie Grisham spricht jetzt für Trump

Stephanie Grisham

Neue Sprecherin des Weißen Hauses: Stephanie Grisham.

(Foto: Jacquelyn Martin/AP)

Die bisherige Sprecherin von First Lady Melania Trump ist eine langjährige Weggefährtin des Präsidenten und gilt als äußerst loyal.

Melania Trumps Kommunikationsdirektorin, Stephanie Grisham, wird die neue Sprecherin des Weißen Hauses. Sie und ihr Ehemann US-Präsident Donald Trump könnten sich keine bessere Person vorstellen, um in dieser Position der Regierung und dem Land zu dienen, teilte die First Lady am Dienstag bei Twitter mit. Sie freue sich, dass Grisham für "beide Seiten des Weißen Hauses" tätig sein werde. Grisham arbeitet seit 2015 für die Trumps. Sie übernimmt zusätzlich den Posten als Trumps Kommunikationsdirektorin. Ihr Vorgänger war bis März Bill Shine.

Grisham gehört seit langem zum Umfeld Trumps. Sie stieß 2015 zu dessen Wahlkampfteam und ist damit eine der wenigen Mitarbeiterinnen, die sich aus den Anfangstagen halten konnten. Sie gilt als äußerst loyal und soll für einige Entscheidungen hinter den Kulissen verantwortlich gewesen sein. So gab es etwa Berichte, dass sie im vergangenen November eine treibende Kraft bei der Entlassung der stellvertretenden Nationalen Sicherheitsberaterin Mira Ricardel war.

Trump hatte vor knapp zwei Wochen mitgeteilt, dass Sanders das Weiße Haus zum Monatsende verlassen wird. Sanders hatte danach betont, der Job als Sprecherin des Weißen Hauses sei "die Ehre meines Lebens" gewesen. Zur Begründung für ihr Ausscheiden hatte sie angegeben, sie wolle nun mehr Zeit mit ihrer Familie und ihren vier, fünf und sieben Jahre alten Kindern verbringen.

Sanders war unter Journalisten in die Kritik geraten, weil sie immer weniger Pressekonferenzen abhielt. Der von Trump verachtete US-Sender CNN schrieb zu ihrem Abschied: "Sarah Sanders primäres Vermächtnis als Pressesprecherin des Weißen Hauses wird der Tod des täglichen Pressebriefings sein." Sanders' letzte kurze Pressekonferenz im Briefing-Raum des Weißen Hauses war am 11. März.

Sanders - die auf Sean Spicer als Sprecherin des Weißen Hauses gefolgt war - fiel besonders durch ihre nach außen fast bedingungslose Loyalität zu Trump auf. Als ihr Abschied verkündet wurde, sagte Sanders, sie sei dem Präsidenten ewig dankbar für die Aufgabe - und sie sei stolz auf alles, was Trump erreicht habe. "Ich liebe den Präsidenten und meinen Job." Ihre wichtigste Aufgabe sei aber, ihren Kindern eine Mutter zu sein.

Sanders will nun nach Arkansas zurückkehren. Ihr Vater Mike Huckabee war 1996 bis 2007 Gouverneur des Bundesstaats. Sarah Sanders schloss nicht aus, in Zukunft für das Amt zu kandidieren. Trump hatte zu seiner scheidenden Mitarbeiterin gesagt: "Sie ist eine besondere Person mit außergewöhnlichen Talenten, die unglaubliche Arbeit geleistet hat." Er hoffe, sie werde einmal als Gouverneurin in Arkansas kandidieren und in die Fußstapfen ihres Vaters treten.

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