Erst war Kristi Noem die Wunschkandidatin des US-Präsidenten, dann Gesicht seiner aggressiven Abschiebepolitik – und jetzt hat Donald Trump seine Heimatschutzministerin entlassen. Die Republikanerin hat oft polarisiert: Mal hat sie ihre Hündin erschossen, mal hat sie in einem Gefängnis vor kahl rasierten Häftlingen posiert, um für ihre Abschiebepolitik zu werben. Besonders viel Kritik hat sie in den vergangenen Monaten wegen der aggressiven und tödlichen Einsätze der Einwanderungsbehörde ICE in Minneapolis bekommen.
Gestolpert und gefallen ist Noem letztlich über eine Werbekampagne, die sie selbst in den Mittelpunkt stellt und mehr als 200 Millionen Dollar kostet.
Was bedeutet Noems Entlassung für die US-Regierung und ihren harten Kurs bei der Migration? Darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Nicolas Richter. Er war jahrelang SZ-Korrespondent in Washington und ist jetzt Politikchef der Süddeutschen Zeitung.
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Moderation, Redaktion: Philipp Saul
Redaktion: Johannes Korsche, Ann-Kathrin Schneider
Produktion: Jakob Arnu
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über KOTA Territory News (Youtube)
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