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SZ Espresso:Das Wochenende kompakt - die Übersicht für Eilige

U.S. President Trump and North Korean leader Kim Jong Un meet at the Korean Demilitarized Zone

US-Präsident Donald Trump geht mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un über die innerkoreanische Grenze.

(Foto: REUTERS)

Was am Wochenende wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Das Wochenende kompakt

Historisches Treffen zwischen Trump und Kim. Als erster amtierender US-Präsident betritt Donald Trump nordkoreanischen Boden und begrüßt den nordkoreanischen Machthaber mit den Worten "Good to see you again". Danach sprechen die beiden fast eine Stunde lang miteinander. Von Christoph Neidhart. Auf dem vorangegangenen G-20-Gipfel hatte Trump auch schon Chinas Präsidenten Xi umgarnt.

Tusk: Sozialdemokrat soll Kommissionschef werden. Der EU-Ratschef hat erstmals einen Vorschlag für die EU-Spitzenposten vorgelegt. Dieses Personalpaket sollen die Grundlage der weiteren Verhandlungen am Sonntagabend sein. Frankreichs Präsident Macron zeigte sich zu Beginn des Sondergipfels offen für eine Präsidentschaft Timmermanns. Zur Meldung. Einen Monat nach der Europawahl ist der Aufbruch ausgeblieben, den sich die Wähler erhofft haben, kommentiert Karoline Meta Beisel.

Kapitänin Rackete rechtfertigt Hafeneinfahrt. Sie erklärt ihre Entscheidung, trotz Verbots in Lampedusa anzulegen. Die Kapitänin der Sea Watch 3 habe Angst gehabt, dass es Suizide an Bord des Schiffes geben könnte. Inzwischen sind mehr als 200 000 Euro an Spenden für sie zusammengekommen. Zum Text. Rackete braucht keinen Heldenstatus - sie braucht einen Freispruch, kommentiert Oliver Meiler. Welche Strafen der 31-Jährigen drohen, können Sie hier nachlesen.

EXKLUSIV Justiz knöpft sich Banken vor. Das Landgericht Bonn will in einem Musterprozess zum Cum-Ex-Skandal auch die Rolle der Finanzbranche klären. Viele Geldinstitute müssen sich nun darauf gefasst machen, für Deutschlands größten Steuerraubzug zu haften. Von Klaus Ott

SPD-Landeschef Dulig mit Sturmgewehr-Attrappe bedroht. Wenige Wochen nach der Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Lübcke ist bekannt geworden, dass Sachsens SPD-Chef Dulig massiv bedroht wurde. An Duligs Privatadresse war bereits im Mai ein Paket mit dem Nachbau eines Sturmgewehrs geschickt worden. Zum Text

Deutschland scheitert bei der Fußball-WM der Frauen an Schweden. Das Team wusste vorher, dass Schweden mit langen Bällen arbeiten würde. Trotzdem fällt so das erste Gegentor bei dieser WM. Durch das Aus im Viertelfinale wird die deutsche Mannschaft auch an den Olympischen Spielen in Tokio nicht teilnehmen. Von Tim Brack. Bis 2021 ist die große Bühne nun weg und die Bundesliga droht, den Anschluss zu verlieren, kommentiert Anna Dreher.

3 aus 48 - Meistempfohlen am Wochenende

Die CDU grenzt sich nach rechts ab. Die sächsische CDU bereitet sich beim Landesparteitag auf einen harten Wahlkampf vor. Ministerpräsident Kretschmer hält ein Plädoyer gegen Rechtsextremismus. Von Antonie Rietzschel

In deutschen Firmen herrscht eine Präsenz-Unkultur. Heimarbeiter sind oft produktiver als ihre Kollegen. Trotzdem gibt es immer noch zu viele Chefs, die Mitarbeiter zur Anwesenheit zwingen. Kommentar von Alexander Hagelüken

Der erste Winzer vom Ammersee. Landwirt Uli Ernst baut bei Utting die Rebsorte Sauvignac an. Wegen des Klimawandels reifen die Trauben so weit, dass daraus Weißwein gekeltert werden kann. Von Armin Greune

SZ-Leser diskutieren

Ihre Meinung zur Verhaftung der Kapitänin Rackete: "Menschen aus Seenot zu retten, wird zum Verbrechen?", fragt sich H.P.Schreck und meint, ihm sei da "zu viel Scheinheiligkeit im Spiel". Auch Andreas Maurer bezeichnet die Verhaftung als "ein erbärmliches Schauspiel". Ähnlich sieht es Sondernummer und bezeichnet die Verhaftung als "beschämend" und den italienischen Innenminister Salvini als "Schande für sein Land". "Der Aufschrei ist scheinheilig", meint hingegen josef2396 und erwähnt, dass "Italien mit der Migrationsbewegung aus Afrika" jahrelang alleingelassen wurde. Diskutieren Sie mit uns.