Krieg gegen IranTrump hat ein Strategieproblem

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Soldaten der US Navy lotsen einen  F7A-18E- Kampfjet an Bord des Flugzeugträgers USS Gerald R. Ford.
Soldaten der US Navy lotsen einen F7A-18E-Kampfjet an Bord des Flugzeugträgers USS Gerald R. Ford. US Navy/via Reuters

US-Präsident Trump hat sich auf einen Konflikt eingelassen, dessen Schlusspunkt er nicht selbst setzen kann. Sein Partner Netanjahu stört sich nicht an einem langen Krieg. Und so absurd es klingt: Iran hat dasselbe Ziel wie Israel.

Von Tomas Avenarius, Berlin

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Wenn es stimmt, was der Übervater aller Kriegskunst geäußert hat, dann ist Donald Trump der Alleinerbe von Hannibal, Napoleon Bonaparte und Asterix, dem kleinen Gallier: „Der Krieg ist ein Weg der Täuschung“, schrieb vor zweieinhalbtausend Jahren der Chinese Sunzi. Der US-Präsident wiederum äußert sich bei jeder Gelegenheit noch widersprüchlicher zum Krieg am Golf als am Tag davor. Und je häufiger er es tut – der Konflikt geht in die vierte Woche –, desto weniger verstehen Feind und Freund, was der Amerikaner eigentlich vorhat.

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Korea, Vietnam, Irak, Afghanistan, heute Iran: Mehrere US-Präsidenten haben die Supermacht nach 1945 in bewaffnete Konflikte geführt. Dabei zeigt sich ein klares Muster – und eine Warnung für Donald Trump: Kriege ohne klares politisches Ziel blieben meist erfolglos.

SZ PlusVon Katrin Albrecht, Joachim Käppner, Christian Mayer und Nicolas Richter

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