25 Jahre Rot-Grün:"Wir wussten, dass wir was durchsetzen müssen"

25 Jahre Rot-Grün: Jürgen Trittin im Oktober 1998 - hier bei den rot-grünen Koalitionsverhandlungen (links neben ihm Parteikollege Joschka Fischer, im Hintergrund Gerhard Schröder).

Jürgen Trittin im Oktober 1998 - hier bei den rot-grünen Koalitionsverhandlungen (links neben ihm Parteikollege Joschka Fischer, im Hintergrund Gerhard Schröder).

(Foto: Thomas Imo/imago/photothek)

Vor 25 Jahren kam die erste rot-grüne Bundesregierung ins Amt. Für die Grünen war vieles auch damals nicht leicht, aber man sei kampferprobter und wirtschaftsliberaler gewesen - meint Jürgen Trittin, einer der Architekten der Koalition.

Von Michael Bauchmüller und Georg Ismar, Berlin

In Jürgen Trittin arbeitet es, das ist beim Treffen im Restaurant des Deutschen Bundestags zu spüren. Draußen liegen Vorplatz und Reichstagswiese in schönem Herbstlicht, hier drinnen im Zentrum der Demokratie dreht sich fast jedes Gespräch um die immer fragilere außen- wie innenpolitische Lage. Auch ein vorzeitiges Ende der Ampelkoalition ist nicht mehr auszuschließen. Trittin ist krisenerprobt und schon lange dabei - und gerade deshalb ein guter Gesprächspartner. Er muss heute sehen, wie seine Grünen mal wieder an der SPD leiden, von der Klima- bis zur Migrationspolitik.

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