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Trauer um Ford:Washington plant Staatsakt, Queen lässt halbmast flaggen

Der verstorbene US-Präsident war zwar nur zwei Jahre im Amt, doch die Trauer in den USA ist groß - und reicht sogar bis in den Buckingham Palace.

Der Staatsakt für den gestorbenen früheren US-Präsidenten Gerald Ford soll am Dienstag kommender Woche in Washington stattfinden.

Eine junge Amerikanerin trägt sich in ein Kondolenzbuch ein

Trauer um Ford: Eine junge Amerikanerin trägt sich in ein Kondolenzbuch ein

(Foto: Foto: AP)

Das teilte die für die Organisation der Trauerfeierlichkeiten zuständige US-Militäreinheit in Washington mit. Bereits am Samstag soll der Sarg aus Kalifornien in die US-Hauptstadt gebracht werden. Bis Dienstagmorgen werde der Leichnam des früheren Präsidenten dann für die Öffentlichkeit im Kapital aufgebahrt.

Der Trauergottesdienst finde in der Washington National Cathedral, einer episkopalen Kathedrale in der US-Hauptstadt, statt. Seine letzte Ruhe soll Ford in seinem Heimatort Grand Rapids im US-Bundesstaat Michigan finden, wo im Anschluss an den Staatsakt eine Beisetzungsfeier in privatem Rahmen geplant ist.

Zu Ehren des gestorbenen Ex-Präsidenten wehten in den USA die Fahnen auf halbmast. Auch die britische Flagge am Buckingham Palace der britischen Königin Elizabeth II. in London wurde auf halbmast gesetzt. Die Monarchin sei betrübt über den Tod Fords, teilte ein Palastsprecher mit.

Ford war in der Nacht zum Mittwoch im Alter von 93 Jahren gestorben. Er sei friedlich eingeschlafen, teilte seine Witwe Betty Ford.