Mit dem vielen Schnee hat sie wohl nicht gerechnet. Dabei gilt Japans Premierministerin Sanae Takaichi als gewiefte Taktikerin. Doch in der vergangenen Woche musste sie einräumen, dass ihre Entscheidung, vorgezogene Neuwahlen anzusetzen, auch zu logistischen Problemen führt. „Insbesondere den Menschen in den schneereichen Gebieten bin ich für die beträchtlichen Anstrengungen sehr dankbar“, sagte Takaichi bei einer Pressekonferenz in Tokio.
Neuwahlen in JapanBegräbt der Schnee die Hoffnung der Premierministerin?
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Viele Japaner sehen sich von China bedroht, davon profitiert die Regierungschefin deutlich: Mit Neuwahlen will Sanae Takaichi die Gunst ihrer hohen Beliebtheitswerte nutzen. Doch jetzt bedroht ein unerwarteter Gegner ihren Plan – das Wetter.
Von David Pfeifer, Tokio

Japan:„Es ist immer noch im Tiefenbewusstsein der Japaner, dass Männer besser sind“
In Sachen Frauenrechte belegt Japan Platz 118, zwischen Angola und Bhutan. Das hat sich auch nicht geändert, seit mit Sanae Takaichi zum ersten Mal eine Frau Premierministerin ist. Über die Altertümlichkeit eines sonst so modernen Landes.
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