Neuwahlen in JapanBegräbt der Schnee die Hoffnung der Premierministerin?

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Die Stadt Aomori liegt unter einer dicken Schneeschicht. Vielerorts in Japan sind die Wahlplakate nicht mehr zu sehen.
Die Stadt Aomori liegt unter einer dicken Schneeschicht. Vielerorts in Japan sind die Wahlplakate nicht mehr zu sehen. PHILIP FONG/AFP

Viele Japaner sehen sich von China bedroht, davon profitiert die Regierungschefin deutlich: Mit Neuwahlen will Sanae Takaichi die Gunst ihrer hohen Beliebtheitswerte nutzen. Doch jetzt bedroht ein unerwarteter Gegner ihren Plan – das Wetter.

Von David Pfeifer, Tokio

Mit dem vielen Schnee hat sie wohl nicht gerechnet. Dabei gilt Japans Premierministerin Sanae Takaichi als gewiefte Taktikerin. Doch in der vergangenen Woche musste sie einräumen, dass ihre Entscheidung, vorgezogene Neuwahlen anzusetzen, auch zu logistischen Problemen führt. „Insbesondere den Menschen in den schneereichen Gebieten bin ich für die beträchtlichen Anstrengungen sehr dankbar“, sagte Takaichi bei einer Pressekonferenz in Tokio.

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SZ PlusVon Thomas Hahn

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